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Dr.phil. 

Eleonore Lappin-Eppel

 

eleonore.lappin-eppel(at)oeaw.ac.at

Biographie


Geb. 1951 in Wien, Dr.phil.

Studium der deutschen, englischen und vergleichenden Literaturwissenschaften und der jüdischen Ideengeschichte an der University of Massachusetts, Boston, Mass., USA; an der Bar-Ilan University, Ramat Gan, Israel; an der Hebrew University of Jerusalem. 1982–1986 Lehrbeauftragte für Deutsch als Fremdsprache an der Tel Aviv University, 1983–1986 Forschungsassistentin an der deutschen Abteilung der Hebrew University of Jerusalem; 1989–2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für jüdische Geschichte Österreichs; seit August 2010 Mitarbeiterin des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW im Rahmen von Forschungsprojekten. 

Forschungsschwerpunkte


Jüdische Geistes- und Sozialgeschichte im deutschsprachigen Raum des 20. Jahrhunderts; nationalsozialistische Judenverfolgung in Österreich; Umgang mit NS-Vergangenheit in Österreich; jüdische Autobiographien. 

Zuständigkeiten am IKT


Leiterin des Forschungsprojekts „Topografie der Shoah. Gedächtnisorte des zerstörten jüdischen Wien“ (gem. mit H. Uhl) sowie des Forschungsprojekts Jüdische Reaktionen auf die nationalsozialistische Verfolgung: Quellenedition zur Verfolgung, Vertreibung und Selbstbehauptung der Jüdischen Bevölkerung Österreichs 1938 - 1945.

Ausgewählte Publikationen


Jüdische Moderne zwischen Partikularismus und Universalismus dargestellt anhand Martin Bubers Monatsschrift „Der Jude“ (1916–1928), Tübingen 2000; Ungarisch-jüdische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Niederösterreich 1944/45 (= Studien und Forschungen aus dem niederösterreichischen Institut für Landeskunde Band 45, herausgegeben von Willibald Rosner und Reinelde Motz-Linhart), gem. mit Susanne USLU-PAUER und Manfred WIENINGER, St. Pölten 2006; Ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter/innen in Österreich 1944/45. Arbeitseinsatz, Todesmärsche, Folgen, Wien 2010;  Topographie der Shoah: Gedächtnisorte an das zerstörte jüdische Wien, zusammen mit Dieter Hecht und Michaela Raggam Blesch, Wien 2015 (Präsentation: 9. Juni 2015).

Weitere Publikationen