Davon ausgehend, dass Wissen situiert ist, analysieren die Projekte die spezifischen Funktionen, die wissenschaftliches und nichtwissenschaftliches Wissen in unterschiedlichen Kontexten erfüllen: wie durch die Produktion, Zirkulation und den Einsatz von Wissen Identitäten reguliert, wie kulturelle Differenzen erzeugt oder verringert und wie Diskurse, Praktiken und Normen etabliert und aktualisiert werden. Durch die Analyse der Verbindung von Wissen und gesellschaftlichen Machtstrukturen im regionalen und globalen Kontext werden Mechanismen komplexer kultureller Prozesse aufgezeigt und damit ein kritisches Verständnis gegenwärtiger Regulative sozialen Handelns gefördert.