Höfische Repräsentation durch Theater und Fest

Costanza e Fortezza 1723. © KHM-Museumsverband/Theatermuseum Wien

Es ist Aufgabe dieses Projekts, die in der Frühen Neuzeit stattfindenden höfischen Theater- und Festveranstaltungen in ihrer inhaltlichen und repräsentativ-zeremoniellen Bedeutung zu analysieren, dienten sie doch weit weniger der reinen Unterhaltung als der Repräsentation und Demonstration fürstlicher Größe und Macht, der Glorifizierung des Herrscherhauses und der Manifestation des jeweiligen Machtanspruchs anderen Dynastien gegenüber. Die Selbstinszenierung war wesentlicher Bestandteil der Herrschaftspraxis und des Herrscherkultes; dies gilt für den Wiener Hof ebenso wie für die übrigen europäischen Höfe der Frühen Neuzeit.

Weiteres Projekt dazu: Feste und Feiern der Casa de Austria

Publikationen: Andrea Sommer-Mathis