Menschenversuche nach ‘45

Das Humanexperiment als Schnittstelle zwischen Kultur- und Wissenschaftsgeschichte [Projektphase II]

In Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Universität Wien und dem Verein ViennAvant

Startseite des Wiener Avantgarden-Atlas (Ausschnitt) © ÖAW/Junge Römer GMBH (Abb. Valie Export Cutting, 1967/68, Werbeplakat Forum Stadtpark, 1960er)

Das Humanexperiment ist ein noch unzureichend erforschtes Kapitel der Kulturgeschichte Wiens. Untersucht wird die These einer Resonanz der NS-Menschenversuche („Wehrmedizinische Zweckforschung“) in den Aktivitäten der Wiener Avantgarden nach 45. Ziel ist die Kartierung signifikanter Experimentalkulturen der Wiener Nachkriegszeit im Spannungsfeld von latenten Kontinuitäten und provokanten Brüchen. Die Untersuchung versteht sich als Pilotprojekt zum Wiener-Avantgarden-Atlas (WAA).


Publikationen: Johannes Feichtinger
Publikationen: Elisabeth Großegger
Publikationen: Sabine Müller