Theater und Theatralität

Burgtheater Wien. © IKT/Stefan Csáky

Die in diesem Schwerpunkt zusammengefassten Projekte untersuchen verschiedene Formen von theatraler Inszenierung und Repräsentation. Theater und Fest werden als soziokultureller Kommunikationsraum begriffen, theatrale Artefakte als Zeichen, Symbole und Codes kultureller Kommunikation verstanden. Inszenierung und Repräsentation arbeiten mit aktualisierter Erinnerung vielfältigster Erfahrungsbilder. In diesem Prozess transportierte Wertvorstellungen und Normen unterstützen die Konstruktion kollektiver Identitäten; dabei kann sich durch unterschiedliche Rezeptionen, im nationalen wie transnationalen Kontext, kulturelles Gedächtnis performativ konstituieren und verändern.

Koordinatorin: Elisabeth Großegger

SCHWERPUNKTPROJEKTE


Höfische Repräsentation durch  Theater und Fest
Projektleiterin: Andrea Sommer-Mathis

Direktionswechsel am Burgtheater 1848–1918
Antrittsreden, Abgesänge und Nekrologe
Das Burgtheater und sein Publikum
Projektleiterin: Elisabeth Großegger

Drittmittelgeförderte Projekte


Das Wiener Kärntnertortheater in der Zeit von 1728–1748:
Vom städtisch-bürgerlichen Schauspielhaus zum höfischen Opernbetrieb
Projektleiterin: Andrea Sommer-Mathis
Projektmitarbeiterin: Danièle Lipp, Judit Zsovár


Mythos Prinz Eugen

Narration und Performativität eines Gedächtnisortes
Projektleiterin: Elisabeth Großegger


Theater für die Republik?

Das Burgtheater und seine Rolle für kulturelle Identitätsentwürfe in der Ersten Republik

Projektleiterin: Elisabeth Großegger
Projektmitarbeiterinnen: Daphne Cuppens, Michaela Kuklová, Katharina Wessely

Zwischen Provinz und Metropole.
Schauspieler_innen-Autobiographien als Schauplätze der Aushandlung kultureller Identitäten
Projektleiterin: Katharina Wessely
Projektmitarbeiterin: Michaela Kuklova

Atlas der Wiener Avantgarden (AVA)

Projektteam: Sabine Müller, Roland Innerhofer, Elisabeth Großegger, Johannes Feichtinger