Wissenschaftswandel in Österreich/Zentraleuropa (1848–1989)

Arkadenhof der Universität Wien. © IKT/Stefan Csáky

Das Projekt wirft ein neues Licht auf 150 Jahre österreichische und zentraleuropäische Wissenschaftsgeschichte. Ausgehend vom Spannungsfeld Wissenschaft, Politik und Kultur rückt es zentrale Akteure, Strukturen und Prozesse in den Mittelpunkt. Rekonstruiert wird die wechselvolle Geschichte der Autonomisierung der modernen Wissenschaften in Zentraleuropa im Kontext ihrer internationalen Verflechtungen und Relevanz.
Untersucht wird insbesondere, wie hier jenseits von absoluter Autonomie und Heteronomie intellektuelle Positionen (Identität, Differenz, Ähnlichkeiten usw.) entwickelt wurden, die im Hinblick auf die Analyse gesellschaftlicher Herausforderungen der Gegenwart kulturtheoretisch und wissenspolitisch anregend und anschlussfähig sein können.


Publikationen: Johannes Feichtinger