FORSCHERINNEN, DISKURSE, HANDLUNGSFELDER

Frauen in den wissenschaftlichen Gesellschaften Wiens (1870–1925)


Das Projekt untersucht erstmals die Bedeutung und Tätigkeit von Frauen in den wissenschaftlichen Gesellschaften Wiens im internationalen Kontext. Es wird Wissenschaftlerinnen, ihre Biographien und ihre Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte sichtbar machen. Darüber hinaus zielt es darauf ab, unser Verständnis von Prozessen der Wissensproduktion und -verbreitung in Mitteleuropa zu erweitern. Wissenschaftliche Gesellschaften boten Frauen neben karitativen und politischen Vereinen durch ihre Inklusivität ein breites Handlungsfeld und das bereits rund 30 Jahre vor der Zulassung von Frauen an österreichischen Universitäten. Das Projekt analysiert die Diskurse über die Zulassung und Partizipation von Frauen sowie die Aushandlung von Männlichkeiten und Weiblichkeiten in ausgewählten Wiener Vereinen.



Projektleiter: Sandra Klos, Johannes Mattes
Mitarbeiterin: Ottilie Manegold
Finanzierung: Kulturabteilung der Stadt Wien
Dauer: 2021/10/01 – 2022/09/30

Bildnachweis: ÖNB, Versammlung des Allgemeinen Österreichischen Frauenvereins in Wien, Quelle: Wiener Bilder, Nr. 28, 13.07.1904, p. 10