Kulturen des Wissens

Ehem. Militärgeographisches Institut Wien. © IKT/Stefan Csáky

Davon ausgehend, dass Wissen situiert ist, analysieren die Projekte die spezifischen Funktionen, die wissenschaftliches und nichtwissenschaftliches Wissen in unterschiedlichen Kontexten erfüllen: wie durch den Einsatz von Wissen Identitäten reguliert, wie kulturelle Differenzen erzeugt oder verringert und wie Diskurse, Praktiken und Normen etabliert und aktualisiert werden. Durch die Analyse der Verbindung von Wissen und gesellschaftlichen Machtstrukturen werden Mechanismen komplexer kultureller Prozesse aufgezeigt und damit ein kritisches Verständnis gegenwärtiger Regulative sozialen Handelns gefördert.

Koordinator: Johannes Feichtinger

SCHWERPUNKTPROJEKTE


Wissenschaftswandel in Österreich/Zentraleuropa (1848–1989)  
Projektleiter: Johannes Feichtinger

Gerettete Tiefe
Das Wissen der anderen Moderne 1930–1960

Projektleiterin: Sabine Müller

Orientalismen im Vergleich
Kooperationsprojekt mit dem Institut für Sozialanthropologie der ÖAW
Koordination eines internationalen Forschungsnetzwerks (Neu Delhi – Wien – London/Warwick)
Projektleiter: Johannes Feichtinger, Johann Heiss

Wissenschaft im ethnisch-kulturell heterogenen Milieu  
Projektleiter: Peter Stachel

DRITTMITTELPROJEKTE


Bruchlinien und Kontinuitäten
Die Österreichische Akademie der Wissenschaften im 20. Jahrhundert  

Kooperationsprojekt mit dem Archiv der ÖAW
Projektleiter/innen: Johannes Feichtinger, Heidemarie Uhl
Projektmitarbeiter: Dieter Hecht

Kalobiotik
Zur Genese und Wirkung einer altösterreichischen Denktradition

Projektleiter: Peter Stachel

Arthur Koestler
"Ein Wanderer auf der Erde"

Projektleitung: Heidemarie Uhl
Projektmitarbeiterin: Sandra Goldstein

ASSOZIIERTE PROJEKTE


Slavica in den Wiener Zeitschriften und Almanachen des Vormärz
Die böhmischen Länder in den Wiener Zeitschriften und Almanachen des Vormärz (1805–1848)
Projektleiterin: Gertraud Marinelli-König