Transnational memory work

Remembering victims of the Holocaust in Austria and Bosnia and Herzegowina

Auf der Suche nach österreichischen jüdischen Flüchtlingen in Bosnien und Herzegowina: die Familie Goldenberg. © Jevrejski istorijski muzej, Belgrad

Dieses Projekt wurde der Erinnerung an eine bestimmte Gruppe der österreichischen Juden gewidmet. Es beschreibt die Lebensgeschichten von Juden die vor bzw. während des Holocausts mit Bosnien und Herzegowina verbunden waren. Einige von ihnen waren dort geboren worden, aber wurden im Zweiten Weltkrieg von ihren Wiener Wohnadressen europaweit in die verschiedenen Konzentrationslager deportiert. Die anderen fanden aber, um sich und ihre Familien zu retten, nach der Flucht aus Österreich den vorübergehenden Schutz in den Städten Bosnien-Herzegowinas (Brčko, Derventa, Čapljina, Mostar).


Der Schwerpunkt dieses Projektes ist der Holocaust als eine integrierte Geschichte, wie Saul Friedländer sagt: "The history of the Holocaust is not only confined to German decision and actions. It is therefore necessary to recount an integrated history which also takes account of the Jewish perspective", und wie wir weiter ausführen, berücksichtigt es auch die Perspektive eines transnationalen Aspekts der Nazi-Verfolgung. Dieses Projekt entwickelt eine Bindekraft, die durch kollektive transnationale Erinnerungsarbeit und Erinnerung an den Holocaust ein breites organisationales Netzwerk schaffen wird, das sich der nachhaltigen Forschung in den teilnehmenden Staaten (Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Israel und Serbien) über Holocausterinnerung und Ausbildung widmet.