Neugestaltung der österreichischen Gedenkstätte im Staatlichen Museum Ausschwitz-Birkenau

Im März 1978 wurde die Österreichische Gedenkstätte in Auschwitz eröffnet. Entsprechend ihrer Errichtungszeit basiert ihre Geschichtsdarstellung auf der These von Österreich als dem ersten Opfer des Nationalsozialismus. 2006 wurde eine Projektgruppe bestehend aus Brigitte Bailer, Leiterin des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes, Bertrand Perz, Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, und Heidemarie Uhl gebildet, die das Ziel hatte, die Österreichische Gedenkstätte im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau auf wissenschaftlicher Basis zu dokumentieren, einer kritischen Analyse zu unterziehen und konzeptionelle Überlegungen für eine Neugestaltung zu erarbeiten. 2010 wurde die Realisierungsphase des Neugestaltungs-Projekts gestartet.