Oesterreichisches Musiklexikon (oeml)

Das Oesterreichische Musiklexikon versteht sich als grundlegendes Nachschlagewerk zur Musik(geschichte) Österreichs in all ihren Ausprägungen. Es erschien von 2002 bis 2006 als fünfbändige Buchversion (Register-CD 2008) und ist seit 2002 in einer erweiterten Version auch online verfügbar. Das Online-Lexikon ist ein „work in progress“, wird laufend ergänzt und aktualisiert (Überarbeitung bestehender Artikel und auch neue Artikel) und bietet dem User zu den einzelnen Personen-, Orts- und Sachartikeln auch Abbildungen sowie Noten- und Hörbeispiele. Zusätzliche Links verweisen auf weitere Informationsangebote im Internet. 

Österreich wird im oeml primär innerhalb der seit 1945 geltenden Grenzen, jedoch unter Berücksichtigung vielfältiger Querverbindungen gedacht. Dieser geographische Begriff hat als Minimalumfang zu gelten, da bei allen historischen Fragestellungen die Beziehungen innerhalb des Bereiches der Monarchie (welche schließlich prägend für den Begriff „Musikland Österreich“ waren) ebenso berücksichtigt werden müssen, wie zu allen Zeiten Auslandsösterreicher und Immigranten zur Verbreitung bzw. Bereicherung österreichischer Musik und Musikkultur beigetragen haben und beitragen. Soweit wie möglich soll dabei der gesamte Zeitraum von der Prähistorie bis zur Gegenwart erfasst werden.

Die ursprüngliche Grundlage für die Erstellung des oeml bildete das Register der 1995 erschienenen dreibändigen Musikgeschichte Österreichs, herausgegeben von Rudolf Flotzinger und Gernot Gruber. Auf diesem aufbauend, wird die Artikelliste laufend erweitert; neben Mitarbeitern der Abteilung Musikwissenschaft fungieren auch externe Spezialisten als Autoren. Sämtliche Artikel des Lexikons sind seit Juni 2013 als reine Textfiles frei zugänglich. Die Vollversion mit allen zusätzlichen Informationen zu den Stichworten ist als kostenpflichtige Premium-Version verfügbar.

Die Zusammenarbeit mit externen Projektpartnern ist vielfältig, zentral sind aber der Austausch von Daten und gegenseitige Vernetzung.