Kurzbiografie

Stefan Köck studierte Geschichte Japans, Alte Geschichte und Indologie an der Ruhr-Universität Bochum, der Waseda-Universität und der Universität Tōkyō. Von 2006–2016 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Sektion Geschichte Japans der Ruhr-Universität Bochum tätig, wo er u.a. das Siebold-Archiv betreute und am Käte Hamburger Kolleg Dynamiken der Religionsgeschichte zwischen Asien und Europa mitwirkte. Im gleichen Zeitraum war er Redaktionsmitglied des Bochumer Jahrbuchs zur Ostasienforschung (BJOAF) und hatte von 2009–2013 die Schriftleitung der Veröffentlichungen des Ostasieninstituts der Ruhr-Universität Bochum (VOAI) inne. Köck bearbeitet seit 2015 das von der Toshiba International Foundation (TIFO) geförderte Projekt Reconstruction of the Holdings of the Former Japan Institute Berlin (1926 – 1945), welches die Rekonstruktion der Bibliotheksbestände des ehemaligen Japan-Instituts Berlin zum Ziel hat.

Seine Forschungsinteressen gelten Fragen von Religion und Gesellschaft im japanischen Mittelalter und der Frühmoderne, wobei er sich u.a. Themen aus dem Bereich des Esoterischen Buddhismus und Interaktionen zwischen Buddhismus und autochthonen Glaubesformen gewidmet hat. Daneben beschäftigt er sich mit der Fachgeschichte der Japanologie im sog. "Dritten Reich". Seit November 2016 ist Köck als Projektmitarbeiter am IKGA tätig und widmet sich dem Projekt Hanryō shintō: Regionale Shintō-Reformen im früh-neuzeitlichen Japan.


Monografien

  • Stefan Köck, 2009
    Das Juhō-yōjin-shū [Sammlung von der Wachsamkeit beim Empfangen buddhistischer Lehren] des Mönches Shinjō als Apologie der Shingon-Schule gegenüber konkurrierenden Lehren in der Provinz Echizen um 1270. Dissertation, Ruhr-Universität Bochum, 2009.
    Elektronische Veröffentlichung, Volltext zugänglich unter: http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/netahtml/HSS/Diss/KoeckStefan/diss.pdf

Sammelbände

  • Matthias Bley, Nikolas Jaspert, Stefan Köck, ed., 2015
    Discources of Purity in Transcultural Perspective. Dynamics in the History of Religions 7. Leiden: Brill.