Di, 16.11.2021 9:00

Über das Nachleben von Fotografien der Migration

Workshop

Junge Männer in einem Klub, Wien um 1973. Foto: Jovan Ritopečki. © Slobodanka Kudlacek Ritopečki.

Fotografien prägen seit jeher den gesellschaftlichen Blick auf Migration: sie werden zur Kontrolle und Identifizierung von Migrant*innen und als Medium des Othering eingesetzt. Darüber hinaus kommt fotografischen Bildern eine wichtige Funktion für Selbstrepräsentation und Selbstverortung in der Migration zu. Sie fungieren als transnationales Kommunikationsmedium sowie als Auslöser und Ankerpunkt von (transgenerationalen) Erinnerungen. Der Workshop nimmt Fotografien aus privaten Archiven und Beständen zum Ausgangspunkt, um über visuelle Innenperspektiven der Migration zu diskutieren. Inhaltliche Inputs von Vida Bakondy (IHB), Mehmet Emir und Ela Kaçel.

Im Anschluss an den Workshop findet um 18.00 Uhr ein Vortrag von Ela Kaçel im Rahmen der Vortragsreihe "Balkanforschung an der ÖAW" zum Thema Exhibiting visual memory of migration: places, photographs and mental images, statt.

Informationen

 

Termin:
Dienstag, 16. November 2021,
9.00 bis 13.00 Uhr

Ort:
Volkskundemuseum Wien
Laudongasse 15–19, 1080 Wien

Bei persönlicher Teilnahme gelten die zum Zeitpunkt gültigen COVID-Maßnahmen.

Kontakt:
Dr. Vida Bakondy

Anmeldung:
office(at)volkskundemuseum.at