Dr.

Holger Kluck

Postdoktorand

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CRESST,  DANAE,  NU-CLEUS

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Kurzbiografie

Drittmittel

Auszeichungen

Meine Dissertation wurde vom Verlag Springer als herausragende Forschungsarbeit ausgezeichnet und als erweiterte Ausgabe in der Buchreihe "Springer Theses" unter dem Titel "Production Yield of Muon-Induced Neutrons in Lead" veröffentlicht.

    Vorlesungen

    • TU Wien WS 2017/18
      • 141.A46, Projekt "Experimentelle Methoden der Hochenergiephysik"
      • 141.A49, Vorlesung "Suche nach der Dunklen Materie"
    • TU Wien WS 2016/17
      • 134.125, Übung "Grundlagen der Physik III"
      • 141.A46, Projekt "Experimentelle Methoden der Hochenergiephysik"
      • 141.A49, Vorlesung "Suche nach der Dunklen Materie"
    • TU Wien SS 2016
      • 138.008, Übung "Grundlagen der Physik II"
    • TU Wien WS 2015/16
      • 138.007, Übung "Grundlagen der Physik I"
      • 141.A46, Projekt "Experimentelle Methoden der Hochenergiephysik"
    • TU Wien SS 2015
      • 141.A49, Vorlesung "Suche nach der Dunklen Materie"
    • TU Wien WS 2014/15
      • 141.A46, Projekt "Experimentelle Methoden der Hochenergiephysik"

    Forschungsschwerpunkte

    Mein Interesse gilt der Astroteilchenphysik, insbesondere der Suche nach Dunkler Materie. Hier verbinden sich auf faszinierende Weise Beobachtungen der größten kosmischen Strukturen mit der Physik elementarer Teilchen. Auch sind die astronomischen Beobachtungen von Dunkler Materie einer der deutlichsten Hinweise auf eine neue Physik jenseits des Standardmodells der Teilchenphysik.

    Seit meinem Doktoratsstudium trage ich mein Teil zur direkten Suche nach Dunkler Materie bei; anfänglich im Rahmen des EDELWEISS Experiments, nun als Mitglied der CRESST und EURECA Kollaborationen und des DEPFET Projektes. Ein weitere Forschungsschwerpunkt ist die Adaption der CRESST Detektortechnik zur Messung der kohärenten Neutrino-Kernstreuung (CNNS) im Rahmen des ν

    -cleus Projektes. In allen Fällen sind meine Beiträge die Untersuchung von Untergrundprozessen, für EURECA koordiniere ich auch die entsprechende Arbeitsgruppe innerhalb der Kollaboration. Im Fall von CRESST trage ich auch zur Entwicklung von Detektorelektronik bei.

    All den obigen Experimenten ist gemein, dass die erwartete Detektionsrate der gesuchten Ereignisse sehr gering ist. Daher ist eine genaue Kenntnis der Untergrundbeiträge essentiell, welche in diesem Fall sehr vielfältig sind: Sie umfassen so unterschiedliche Prozesse und Energieskalen wie z.B. die Neutronenproduktion durch TeV-Myonen der sekundären kosmischen Strahlung oder auch Energiedepositionen im eV-Bereich durch Auger Elektronen welche durch intrinsische Kontamination des Detektors mit U/Th Zerfallsprodukte verursacht werden. Den Beitrag der einzelnen Prozesse zum Untergrundbudget untersuche ich mittels Monte Carlo Simulationen basierend auf dem Softwarepaket Geant4

    Darüber hinaus gilt mein Interesse auch der Detektorentwicklung. So entwickelte ich während meines Doktoratsstudiums ein Neutron Multimeter inklusive Ausleseelektronik zum Nachweis Myonen-induzierter Neutronen. Aktuell koordiniere ich die Entwicklung neuer SQUID-Ausleseelektronik für die nächsten Ausbaustufen des CRESST Experiments.

    Weiteres

    Eine komplette Liste meiner Publikationen findet sich auf INSPIRE sowie auf meinem ORCID Profil.

    Ich bin auch Gutachter für das European Physical Journal C (Eur.Phys.J. C).