Geowissenschaften in den Wiener Schulen:
Eine vergleichende Untersuchung

 

In dieser internationalen Vergleichsstudie wurde das Verständnis von Rohstoffen in Mobiltelefonen und deren Recycling bei Jugendlichen (12‑18 Jahre) untersucht.

590 gleichaltrige SchülerInnen in Wien, Berlin und Boston wurden evaluiert, indem das gleiche interdisziplinäre Unterrichtsmodul „Was steckt im Handy“ von derselben Person an beiden Orten unterrichtet wurde, um so einen direkt vergleichbaren Datensatz zu Lehr- und Lernmethoden zu erhalten. Die Datenerhebung erfolgte anhand von statistisch validen Vorher- und Nachher-Tests und Kurzinterviews. Trotz leichter Unterschiede ergab die Auswertung der Fragebögen in allen Schulen einen signifikanten Wissenszuwachs und das Feedback der SchülerInnen und Lehrkräfte fiel sehr positiv aus.

Die Unterrichtsmaterialien (Rohstoffkoffer und Lehrerbroschüre) sind seit Jänner 2013 käuflich über das Naturhistorische Museum Wien (NHMW) zu erwerben. Zusätzlich wird das NHMW zum Jahr der Kristallografie (2014) den Rohstoffkoffer in das Besuchsprogramm aufnehmen und diesen für Schulklassen als Wahlmodul anbieten.

 

Fotos: SchülerInnen der Wellesley High School, Boston, USA (Britta Bookhagen)

 

 

gefördert von der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA 7)  

 

in Kooperation mit dem Naturhistorischen Museum Wien (NHMW)  

 

Projektleitung:
Univ.-Prof. Dr. GenDir. Christian Köberl
stv. Leiter des Departments für Lithosphärenforschung
Universität Wien
und
Generaldirektor und wissenschaftlicher Geschäftsführer
Naturhistorisches Museum Wien

Dipl.-Geol. Britta Bookhagen
Institute for Advanced Sustainability Studies Potsdam (IASS)

Laufzeit: 11/2011 – 11/2013

Report 2011
Report 2012