Das EUROfusion Konsortium


Das EUROfusion Konsortium koordiniert das europäische Fusionsforschungsprogramm im Auftrag der Europäischen Kommission. Das Konsortium besteht aus 30 nationalen Fusionsforschungseinrichtungen. Partner in Österreich ist die ÖAW (Fusion@ÖAW). EUROfusion fördert fusionsrelevante Forschung im Einklang mit der Roadmap to the realisation of fusion energy. Diese Roadmap definiert eine zielgerichtete Strategie zur Entwicklung der Energie aus Kernfusion bis zum Fusionskraftwerk und basiert auf der Analyse des europäischen Fusionsforschungsprogramms, das im Rahmen der Assoziationsverträge zwischen EURATOM und nationalstaatlichen Forschungseinrichtungen sowie dem European Fusion Development Agreement (EFDA) bis Ende 2013 durchgeführt wurde.

Die Errichtung des derzeit größten Tokamaks JET (Joint European Torus) in den 1970er Jahren führte zu immer intensiverer Zusammenarbeit zwischen den europäischen Fusionsforschungseinrichtungen. Um Fusionsforschung auch nach dem Ende der Nutzungsdauer von JET zu sichern, wurde 1999 das European Fusion Development Agreement (EFDA) gegründet. Das EUROfusion Konsortium stellt diese Kooperation auf eine neue Basis. Weiterführende Informationen https://www.euro-fusion.org.

Die 30 Mitglieder des EUROfusion Konsortiums finden Sie auf der Karte. 30 Forschungseinrichtungen aus 26 europäischen Staaten sowie der Ukraine und der Schweiz haben das Konsortium unterschrieben: