CARL AUER VON WELSBACH LECTURES 2010/2011
Vortragsreihe der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Carl Auer von Welsbach (1858, Wien - 1929, Mölbling, Kärnten) war ein österreichischer Chemiker und Erfinder. Als Unternehmer konnte er seine Entwicklungen zu bedeutendem wirtschaftlichen Erfolg führen. Nach dem Studium der Chemie in Wien und Heidelberg, wo er mit Untersuchungen an den Seltenen Erden begann, kehrte er nach Wien zurück. Hier gelang ihm die Entdeckung der vier chemischen Elemente Neodym, Praseodym, Ytterbium und Lutetium. 1885 erfand er den Glühstrumpf, der die damals schon bekannte Gasbeleuchtung wesentlich verbesserte. Auer beschäftigte sich auch mit dem elektrischen Licht: 1898 ließ er die erste brauchbare Metallfadenlampe patentieren. Bahnbrechend war seine Erfindung des Zündsteins im Feuerzeug. 1906 meldete Carl Auer von Welsbach das Warenzeichen OSRAM für "Elektrische Glüh- und Bogenlichtlampen" beim damaligen Kaiserlichen Patentamt in Berlin an.

Aus Anlass des "Jahres der Chemie 2011" widmet die Österreichische Akademie der Wissenschaften nach 2008/2009 eine weitere Vortragsreihe dem berühmten Chemiker. Aktuelle Forschungsthemen der Chemie stehen im Mittelpunkt.


Veranstaltet wird die Vortragsreihe von der ÖAW gemeinsam mit der Industriellenvereinigung Wien.


Der Eintritt ist frei!


Pressemitteilung


Veranstaltungsort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Festsaal
A-1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2

Informationen:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Büro für Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Marianne Baumgart
T +43 1 51581-1219
marianne.baumgart(at)oeaw.ac.at


Angebote für Schülerinnen und Schüler

Wien: Junior Academy
Im Zusammenhang mit der Vortragsserie organisiert der Stadtschulrat für Wien Diskussionsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler, um der Jugend die Möglichkeit zu Kontakten mit führenden internationalen Forscher(inne)n zu geben. Diese Veranstaltungen unter dem Titel "Junior Academy" finden jeweils an den Tagen nach den Vorträgen statt und dienen der Vertiefung und kritischen Auseinandersetzung mit den jeweiligen Themen.
Information:
Stadtschulrat für Wien
AHS-Abteilung, Frau Monika Brandl
T +43 1 52525-77217
monika.brandl(at)ssr-wien.gv.at


Niederösterreich
Im Rahmen einer Kooperation der ÖAW mit der NÖ Bildungsgesellschaft m.b.H. für Fachhochschul- und Universitätswesen wird Schüler(inne)n aus Niederösterreich die Möglichkeit geboten an den Vorträgen in der ÖAW teilzunehmen. Die Anreise niederösterreichischer Schüler und Schülerinnen wird von der Niederösterreichischen Industriellenvereinigung finanziell unterstützt.
Information:
NÖ Bildungsgesellschaft m.b.H. für Fachhochschul- und Universitätswesen
T +43 43 2742 27570-0
office(at)noe-bildung.at


Programm


13. Oktober 2010, 18.15 Uhr
Luisa De Cola, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Soft and Hard Luminescent Nano-objects

12. Januar 2011, 18.15 Uhr
Helma Wennemers, Universität Basel
Minieiweiße - Alleskönner? Von Süßstoff, Katalysatoren und Nanopartikeln

15. März 2011, 18.15 Uhr
Klaus Müllen, Max-Planck-Institut für Polymerforschung, Mainz
Keine Energietechnologie ohne neue Materialien

29. März 2011, 18.15 Uhr
Günter Schmid, Universität Essen-Duisburg
Chancen und Risiken der Nanotechnologie

12. April 2011, 18.15 Uhr
Gerhard Ertl, Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, Berlin
Reaktionen an Oberflächen: Vom Atomaren zum Komplexen

24. Mai 2011, 18.15 Uhr
Wittko Francke, Universität Hamburg
Chemische Kommunikation: Strukturprinzipien und ökologische Bedeutung


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Industriellenvereinigung Wien
Stadtschulrat für Wien


Weitere und frühere ÖAW-Vortragsreihen:



Weitere Auskünfte:
Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
T +43 1 51581-1218, 1219, 1229, 1235
F +43 1 51581-1227
public.relations(at)oeaw.ac.at