ÜBER DIE KOMMISSION


Gründung


Die Geschichte der KIÖS und ihrer Vorgängereinrichtungen samt Konsolidierungen und der Gründung wichtiger Schriftenreihen.

Die Kommission für Interdisziplinäre Ökologische Studien (KIÖS), begründet 1996, konzentriert ihre Arbeit auf zwei besonders aktuelle Probleme der Bio- und Umweltwissenschaften: die Biodiversitätsforschung und die ökologische Langzeitforschung im terrestrischen Bereich, beide mit besonderer Berücksichtigung von Österreich.

Die Biodiversitätsforschung beschäftigt sich speziell mit der Erfassung, Dokumentation und Entstehung der Biodiversität, also der Vielfalt aller Mikroorganismen, Pilze, Pflanzen und Tiere. Sie bilden die „biologischen Ressourcen“ unserer Erde und sind, vor allem auch als „Nützlinge“, Lebensgrundlage für die Menschheit.

Die ökologische Langzeitforschung untersucht die natürlichen und durch den Menschen bedingten Veränderungen von Lebensgemeinschaften und Ökosystemen der Biosphäre, vom lokalen bis zum weltweiten Bereich („Global Change“). Dieses Wissen schafft die Voraussetzung für die Vermeidung irreversibler Schäden und für eine nachhaltige Nutzung unserer Bioressourcen.

Biodiversitätsforschung und ökologische Langzeitforschung sind also nicht nur miteinander, sondern vor allem auch mit den Problemen der Humanökologie aufs Engste verknüpft.

Geschichte


Die Kommission für Interdisziplinäre Ökologische Studien wurde als eine Forschungseinrichtung der Gesamtakademie am 28. März 1996 eingesetzt.Obmann und Stellvertreter waren damals die wirklichen Mitglieder F. Ehrendorfer und F. Barth.

Leitung der Kommission seit ihrer Einsetzung

VorsitzVonBis
w.M. Friedrich Ehrendorfer19962002
w.M. Gerhard Glatzel20022016
w.M. Verena Winiwarter2016

 

Bis 1995 waren einschlägige Fragestellungen durch die Forschungsstelle für Biosystematik und Ökologie bearbeitet worden. Diese Forschungsstelle hatte 1991 die Agenden der damals auslaufenden Kommissionen für Ökologie, für Humanökologie, für Tropenbiologie sowie für die Herausgabe eines Catalogus Florae Austriae bzw. Faunae Austriae übernommen.

Satzung und Geschäftsordnung der KIÖS


Die zugrunde liegende Satzung und die Geschäftsordnung der KIÖS sind jene der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW).