Mag. Dr.

Christine Glaßner

Abteilungsleitung

christine.glassner(at)oeaw.ac.at
(Tel. +43-1/51581-7261)

Akademischer Werdegang


Studium der Germanistik und Romanistik an der Universität Wien und an er Université Orléans (Frankreich).

1991 
Promotion im Fach Deutsche Philologie. 

Beruflicher Werdegang


Seit 1986
an der Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters tätig.

2006–2012
Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Handschriftenzentren

Seit 2009
Mitglied der Bayerischen Benediktinerakademie / Historische Sektion

Seit 2012
Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der "Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur"

Seit 2012
Leiterin der Abteilung Schrift- und Buchwesen des Instituts für Mittelalterforschung der ÖAW

Seit 2015
Mitglied des Comité international de paléographie latine (CIPL) und des Bureau des CIPL

Seit 2018
Mitglied des wissenschaftlichen Beirats für das Deutsche Handschriftenportal

Forschungsschwerpunkte


Kodikologie, Paläographie, Überlieferungsgeschichte, Geschichte und Methodologie der Handschriftenbeschreibung, Digital Humanities, Kultur- und Gelehrtengeschichte des Benediktinerordens im 18. Jahrhundert

Publikationen


  • The German Ars moriendi: Texts from the Circle of the so-called Viennese School of Translators and their Circulation in the Fifteenth Century, in: Pavlína Rychterová, Julian Ecker (Eds.), Pursuing a New Order I: Religious Education in Late Medieval Central and Eastern Central Europe (The Medieval Translator 17,1). Turnhout: Brepols 2018, 145–167.
     
  • Katalog der deutschen Handschriften des 15. und 16. Jahrhunderts des Benediktinerstiftes Melk (Veröffentlichungen der Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters 3,3 = Denkschriften der phil.-hist. Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften). Katalog- und Registerband. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2016.
     
  • Herausgeberin gemeinsam mit Astrid Breith, Klaus Klein, Martin Schubert and Jürgen Wolf: Manuscripta Germanica. Deutschsprachige Handschriften des Mittelalters in Bibliotheken und Archiven Osteuropas (Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur, Beiheft 15). Stuttgart: Hirzel Verlag 2012.
     
  • Zwischen ‚Christherre-Chronik' und ‚Iwein': Aus zwei Jahrhunderten germanistischer Handschriftenforschung, in: Gastgeber, Christian; Glaßner, Christine; Holzner-Tobisch, Kornelia; Spreitzer, Renate (Eds.), Fragmente. Der Umgang mit lückenhafter Quellenüberlieferung in der Mittelalterforschung. Akten des internationalen Symposiums des Zentrums Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien, 19.–21. März 2009. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2010, 109–120.
     
  • Neuzeitliche Handschriften aus dem Nachlaß der Brüder Bernhard und Hieronymus Pez in der Bibliothek des Benediktinerstiftes Melk (Veröffentlichungen der Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters 4,7 = Denkschriften der phil.-hist. Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 372). Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 2008.
     
  • Ein Fragment einer neuen Handschrift des ‚Nibelungenliedes’ in Melk, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 120 (1998) 376–394.
     
  • Die Anfänge der Melker Bibliothek. Neue Erkenntnisse zu Handschriften und Fragmenten aus der Zeit vor 1200. Melk: Verlag des Stiftes Melk 1996 (gemeinsam mit Alois Haidinger).

Publikationsliste