01.07.2020

SMS aus dem Mittelalter – Fragmente in der Stiftsbibliothek Melk und ihre Geschichte(n)

Fragmente, Überreste alter Bücher, ‚Kurzmeldungen‘ aus vergangenen Zeiten, beflügeln nicht nur die Forschung, sondern ziehen jeden kulturell Interessierten und besonders auch die Medien in ihren Bann.

 

Die Stiftsbibliothek Melk hat in den letzten Jahrzehnten zweimal mit Fragmentfunden aufhorchen lassen: einmal mit dem ‚Nibelungenlied‘ im Jahr 1998 und im vergangenen Jahr mit dem ‚Rosendorn‘, einem erotischen Kurztext. Beide Fundstücke sind hier zu sehen, der ‚Rosendorn‘ wird sogar zum ersten Mal in der Öffentlichkeit gezeigt. Die neue Ausstellung der Stiftsbibliothek präsentiert aber auch eine Auswahl weiterer interessanter Fundstücke und erzählt anhand von Blättern, Streifen, Pergamentstückchen, Löchern, Abdrücken, Rissen und Schnitten spannende Geschichten aus einem Forschungsbereich, der immer wieder Rätsel aufgibt.

Die Ausstellung steht in Zusammenhang mit dem laufenden Projekt der Erschließung der Melker Handschriften des 15. Jahrhunderts (Bearbeiterinnen: Christine Glaßner / Maria Stieglecker).

>>> Zur Lösung der Rätselfrage in der Ausstellung

 

Termin:
Mai – Oktober 2020

Ort:
Stiftsbibliothek Melk
3390 Melk

Kontakt:
Mag. Dr. Christine Glaßner 
Tel.: +43 1 51581-7261  
Institut für Mittelalterforschung (IMAFO) der ÖAW

Weitere Informationen zu Melker Handschriften und Fragmenten:
manuscripta.at
Stift Melk