Ausgangspunkt des Projektes ist die Ausstellung und Publikation “LETZTE ORTE - Die Wiener Sammellager und die Deportationen 1941/42”, hg. von Dieter Hecht, Michaela Raggam-Blesch, Heidemarie Uhl.


Download  Projektbeschreibung

Kleine Sperlgasse 2a, Castellezgasse 35, Malzgasse 7 und 16 sind zentrale Orte der Shoah in Wien und Österreich. Ein Großteil der österreichischen Shoah-Opfer wurde von den vier Sammellagern aus in den Tod geschickt. Erstaunlicherweise sind die Adressen in Wien-Leopoldstadt im kollektiven Gedächtnis praktisch nicht präsent.
Hier setzt das Extended Reality Projekt an. Mittels einer App sollen die vergessenen Orte sichtbar werden und ein Rundgang geschaffen werden, der die Geschichte an den Orten erlebbar macht. Durch die Ausei-nandersetzung mit den Sammellagern an den realen Orten werden die Gedenkorte medial erlebbar (durch Audio-, Video- und Bildmaterial) und in den Fokus der Wahrnehmung gerückt.
Durch einen künstlerischen Zugang und der aktiven Mitwirkung von Schüler*innen an der Erstellung von Inhalten und der medialen Umsetzung, wird eine kritische, reflexive Auseinandersetzung mit Medien gefördert. Die Schüler*innen verbinden analoges und digitales Lernen, durch die künstlerische Ausein-andersetzung an und mit einem konkreten Ort des NS-Terrors.
Sie verbinden Gegenwart und Vergangenheit.
 


Projektleiter/innen:
Heidemarie Uhl, Andreas Huber-Marx (BildungsHub.wien)

Proketmitarbeiter:
Dieter Hecht

Finanzierung:
OeAD

Dauer:
1.1.2021-30.6.2021