07/05/2016

Imperiale Paradiese

Von Blumenkaisern und dem grünen Daumen der Adeligen: Der Kunsthistoriker Richard Kurdiovsky untersucht die Gärten der Habsburger als Orte zwischen öffentlicher Erholung und fürstlicher Repräsentation.

Gärten und Parks sind heute idyllische Oasen, die zum Verweilen und Lustwandeln einladen. Aber nicht nur: Seit der Renaissance wurden sie von Herrschern und Adeligen auch als prestigeträchtige Prunkstücke und Orte der Repräsentation angelegt. Die Habsburger galten als besonders gartenvernarrt. Schon Franz II., Napoleons Schwiegervater, wurde seines grünen Daumens wegen „Blumenkaiser“ genannt.

Das Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) veranstaltete am 29. Juni 2016 den Workshop „Gärten und Freiräume der Habsburger Monarchie“. Mit dabei war der ÖAW-Wissenschaftler Richard Kurdiovsky. Im Interview erklärt er den „typisch habsburgischen“ Zug der österreichischen Gartenkultur und erzählt, wie Joseph II. dem Volk seine Zuneigung durch die Blume mitgeteilt hat.

Das ausführliche Interview mit Richard Kurdiovsky ist auf der Website der ÖAW zu finden.