Karl Popper Lectures

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Die Karl Popper Lectures sind eine Vortragsreihe der ÖAW, die angesichts technologischen Wandels, demokratiepolitischer Krisen und globaler Abhängigkeiten aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen erörtert und mit Anregungen aus dem Denken des österreichisch-britischen Philosophen und Wissenschaftstheoretikers Sir Karl Popper verknüpft.

Karl R. Popper (1902–1994), der mit seinem in alle Weltsprachen übersetzten Werk „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“, auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt ist, war überzeugt, dass Fortschritt in der Wissenschaft immer nur relativ zu betrachten ist. Neue Theorien und Erkenntnisse bedeuten zwar eine signifikante Erweiterung des Wissens, können aber nie als endgültige „Wahrheit“ angesehen werden. Man kann daher nur falsche Thesen wiederlegen und damit indirekt zu besseren Erklärungen vorstoßen. Ganz in diesem Sinne stellen die Karl Popper Lectures derzeitiges Wissen zu aktuellen gesellschaftlichen und wissenschaftlich-technischen Umbrüchen auf den Prüfstand.

Wissenschaftliche Konzeption:
k.M.I Max Haller


Veranstaltungen:


Karl Popper Lecture
22. Mai 2018, 18:15 Uhr
Objektivität, Pluralität und die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft
Vortrag von Martin Carrier, Professor für Philosophie an der Universität Bielefeld
Theatersaal der ÖAW, Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien
 

Karl Popper Lecture
16. Juni 2017, 18:15 Uhr
Die Stimmung der Schließung. Die Spaltung der offenen Gesellschaft
Vortrag von Heinz Bude, Professor für Makrosoziologie an der Universität Kassel
Theatersaal der ÖAW, Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien