05. October 2017 – 06. October 2017

Kartographie und Repräsentation von Herrschaft

Landkarten geben über geographische Details hinaus beredtes Zeugnis über Herrschaftsverhältnisse. Eine internationale Tagung diskutiert letztere anhand von kartographischer Darstellung der habsburgisch regierten Länder in der frühen Neuzeit.

Historische Landkarten bleiben spannend, insbesondere, wenn man sie im Hinblick auf Repräsentationen der jeweiligen Herrschaft liest. Das zeigt sich in der Kartenproduktion der habsburgisch regierten Länder Mitteleuropas in der frühen Neuzeit besonders deutlich, nicht zuletzt in den Grenzregionen, die immer wieder von der Habsburgischen bzw. der Osmanischen Dynastie beansprucht wurden.

Eine internationale Tagung des Instituts für kunst- und musikhistorische Forschungen (IKM) der ÖAW lädt ein, die Abbildung von Herrschaftsräumen und deren Subtexte zu diskutieren. Die Tagung „Kartographie in habsburgischen Ländern. Zur Ikonisierung von Herrschaft in der Frühen Neuzeit“ ist Teil eines wichtigen Themas am IKM, das sich der visuellen Herrscherrepräsentation im öffentlichen Raum in den drei Machtbereichen Böhmen, Österreich und Ungarn widmet.

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