Monday, 29. January 2018, 18:30

Archäologie in Persien

Die aktuellen Vorträge der „Kulturwissenschaftlichen Iranforschung“ beleuchten die archäologische Vergangenheit Persiens – von sasanidischen Stadtgründungen und ältesten Keramikfragmenten bis hin zur Perspektive eines gelehrten Reisenden des 19. Jahrhunderts.

Zweimal jährlich, im Juni und im Jänner, stellen Iranist/innen aktuelle Themen ihres Forschungsgebietes einem öffentlichen Publikum im Rahmen der „Kulturwissenschaftlichen Iranforschung“ vor. „Iranforschung“ meint dabei nicht nur das moderne Staatsgebiet „Iran“, sondern behandelt Themen aus Vorder-, Mittel- und Südasien, wo die Kultur in verschiedenen Epochen durch die Dominanz der persischen Sprache geprägt war. Die Vortragsreihe wird vom Institut für Iranistik der ÖAW gemeinsam mit der Österreichischen Orient-Gesellschaft Hammer-Purgstall organisiert.

Die drei Vorträge im Jänner 2018 stehen unter dem Motto „Archäologie in einem großen Land“. Anahita Mittertrainer von der Universität München sprach am 15. 1. über „Die Stadt und der König – Frühsasanidische Städte im Südwesten des Iran“. Gabriele Puschnigg vom Institut für Iranistik der ÖAW beleuchtete am 22.1. „Was eine Scherbe alles Kann: Über die Bedeutung der Keramikforschung in der Archäologie des Iran" und Marion-Isabell Hoffmanns Thema am 29.1. ist „Der Reisende und die Altertümer – Sir William Ouseleys, Travels in Varios Countries of the East, More Particulary Persia‘“. Hoffmann forscht am Bayrischen Landesamt für Denkmalpflege zum kultur- und wissenschaftshistorischen Netzwerk der britischen Orientalistik des späten 18./Mitte 19. Jahrhunderts.

Programm

Eintritt: 4,00 € (2€), für Mitglieder der ÖOG gratis