Thu, 22.09.2016. 9:00

Von stürzenden Bergen und rutschenden Hängen

Eine Tagung diskutiert die landschaftsverändernden Einflüsse auf die Geomorphologie der Ostalpen.

Der Tschirgant (Ötztal) mit dem Abbruchgebiet des Bergsturzes. Bild: Wikimedia/Public Domain

Neben geologischen Prozessen können auch globale Umweltveränderungen die Gestalt der Berge verändern. Infolge von Starkregen können beispielsweise Hänge ins Rutschen kommen, und große Felsbrocken infolge auftauender Permafrostböden herabstürzen. Bei der gemeinsamen Jahrestagung der Österreichischen Forschungsgruppe für Geomorphologie und Umweltwandel und der Schweizerischen Geomorphologischen Gesellschaft werden die aktuellen Herausforderungen für den Ostalpenraum diskutiert.

Mitveranstalter der Tagung "Geomorphologische Prozesse und Auswirkungen des globalen Umweltwandels in Gebirgsräumen" sind das ÖAW-Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung (IGF) und das Institut für Geographie der Universität Innsbruck. Eine Exkursion vom Inntal ins mittlere Ötztal wird die geologischen Aspekte von Bergstürzen und ihre landschaftsprägenden Folgeerscheinungen vor Augen führen. Dabei werden die Chronologie, die Mechanik und Besonderheiten von Großhangbewegungen wie etwa des Tschirgant, Haiming, Tumpen und Köfels thematisiert.

Weitere Informationen

Information

 

Termin:
22. bis 24. September 2016

Ort:
Universität Innsbruck, Institut für Geographie
Innrain 52f
6020 Innsbruck

Kontakt:
Dr. Brigitte Scott 
Tel: +43 512 507-49410
Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung - IGF