Tue, 09.02. – 10.04.2016

Vertriebene und Verbliebene erzählen

Eine Ausstellung thematisiert die unterschiedlichen Erinnerungen an die Zeit zwischen 1937-48 in der Tschechoslowakei.

Bild: ÖAW

Eine Ausstellung im Volkskundemuseum – kuratiert vom Georg Traska, Mitarbeiter am IKT – Institut für Kulturwissenschaft und Theatergeschichte der ÖAW – thematisiert die NS-Zeit in der Tschechoslowakei und die Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung nach dem Zweiten Weltkrieg. Lebensgeschichtliche Videointerviews, die in Österreich, Tschechien und der Slowakei geführt wurden, dokumentieren Erinnerungen an diese Geschichte bis in die Gegenwart.

Die Schau "Vertriebene und Verbliebene erzählen. Tschechoslowakei 1937-48" / "Češi, Němci, Rakušané a Slováci v Československu 1937-48" wird am 9. Februar 2016 eröffnet und ist dann bis 10. April im Volkskundemuseum zu sehen, ebenso im Neustädter Rathaus in Prag und in der Universitätsbibliothek Bratislava. Sie basiert auf Ergebnissen  aus dem Forschungsprojekt "Bringing Together Divided Memory. Czechoslovakia, National Socialism and the Expulsion of the German Speaking Population".

Einladung mit Details zum Vermittlungs- und Begleitprogramm

Pressedownload

Information

 

Termin der Eröffnung:
9. Februar 2016, 18:00 Uhr
Ausstellung und Videoinstallation von 10. Februar bis  10. April 2016
jeweils Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr

Ort:
Volkskundemuseum Wien
Laudongasse 15-19
1080 Wien

Kontakt:
Dr. Cornelia Hülmbauer
Tel: +43 1 51581-3310 
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW - IKT