Wed, 14.12.2016. 14:00

Schrödinger und die Verschränkung

Für die moderne Quantenphysik ist der Begriff der „Verschränkung“ zentral. Zurück geht er auf den berühmten österreichischen Physiker Erwin Schrödinger. Die Entstehungsgeschichte und Schrödingers Überlegungen zur Quantenmechanik nimmt der Wissenschaftshistoriker Christoph Lehner in den Blick.

Foto: commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0

In der Artikelserie „Die gegenwärtige Situation in der Quantenmechanik“, seiner Antwort auf die berühmte Arbeit von Einstein, Podolsky und Rosen, prägte Erwin Schrödinger 1935 den Begriff der „Verschränkung“. Anders als Einstein glaubte er nicht, dass Verschränkung darauf hinweise, dass die Quantenmechanik unvollständig sei.

Während Einsteins und Schrödingers Briefwechsel aus dem Jahre 1935 wohlbekannt ist, lag die Entstehungsgeschichte ihrer Ideen bisher im Dunkeln. Schrödingers Forschungsnotizbücher bieten reichhaltiges Material um diese Geschichte zu rekonstruieren. Der Wissenschaftshistoriker Christoph Lehner vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin beleuchtet den „Weg zur Verschränkung“, so der Titel seines Vortrags, und eröffnet faszinierende Einblicke in Schrödingers langjährige Reflektionen zu den Grundfragen der Quantenmechanik.

Einladung

Information

 

Termin:
14. Dezember 2016, 14:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Theatersaal
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

Kontakt:
Hansfrieder Vogel
Tel.: +43 1 51581-1202