Wed, 30.11.2016. 0:00

Quantenphysik zum Mitmachen

Spielen Sie mit, und helfen Sie dadurch beim „Big Bell Test“, die „spukhafte Fernwirkung“ verschränkter Quantenzustände zu testen!

© ICFO/Kaitos & Maria Pascual
© ICFO/Kaitos & Maria Pascual

Albert Einstein nannte es „spukhafte Fernwirkung“, da es der alltäglichen Annahme von Ursache und Wirkung widerspricht: Durch die Messung an einem Teilchen wird der Zustand eines zweiten Teilchens augenblicklich - und unabhängig wie weit entfernt es ist - festgelegt, sofern die beiden vorher „verschränkt“ wurden. Allem Anschein nach funktioniert das, ohne dass dabei Information ausgetauscht wird. Die besten Quantenphysiker/innen, darunter der berühmte John Bell, haben sich um Erklärungen und Tests bemüht, um auszuschließen, dass dabei tatsächlich keine Informationen fließen.

Zum Testen verwenden die Wissenschaftler/innen möglichst zufällige Messbedingungen, um eventuelles Vorwissen im Zusammenhang mit der Messung auszuschließen. Für den aktuellen „Big Bell Test“ sollen nun zigtausende Menschen im Rahmen des Computerspiels „Big Bell Quest“ einen perfekten Zufallsgenerator abgeben.

Machen Sie also mit, um am 30. November 2016 für den großen gemeinschaftlichen „Bell Test“ von elf Forschungseinrichtungen, darunter das Wiener ÖAW-Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) spielerisch die „zufälligste“ Ziffernfolge aus 0 und 1 zu generieren. Wer sein Talent zur „Zufälligkeit“ bereits jetzt testen möchte, kann das ab sofort unter www.thebigbelltest.org tun und das Spiel im Trainingsmodus ausprobieren.

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Information

 

Video:
Videofilm zum "Big Bell Test" auf Vimeo

Termin:
30. November 2016

Ort:
www.thebigbelltest.org