Mon, 22.02. – 24.02.2016

Punkt für Punkt: Spurenlesen in der Teilchenphysik

Internationale Expert/inn/en diskutieren Ergebnisse und Trends auf dem Gebiet der Mustererkennung in Teilchendetektoren.

Bild: LHC, CERN

Malen nach Zahlen. Dabei gelingt auch wenig Begabten, durch das Verbinden nummerierter Punkte eine sinnvolle Figur zu zeichnen. Eine ähnliche, wenngleich um vieles schwierigere Aufgabe stellt sich Physiker/innen, wenn sie Messergebnisse eines Teilchendetektors interpretieren wollen. Der Detektor liefert von den Spuren durcheinander stiebender geladener Teilchen eine riesige Punktewolke. Im Prozess des "Track Finding", einem Teilgebiet der Mustererkennung, müssen die zahlreichen Messpunkte zu physikalisch möglichen Spuren verbunden werden, jedoch ohne Vorkenntnis der Zugehörigkeit der Punkte zu den einzelnen Spuren.

Im Anschluss an die "Vienna Conference on Instrumentation" findet am Institut für Hochenergiephysik der ÖAW der der Workshop "Connecting the Dots" statt. Expert/innen aus Europa und den USA werden  aktuelle Entwicklungen und Resultate im Gebiet der Mustererkennung in Teilchendetektoren diskutieren, beispielsweise Spurerkennung in Echtzeit, was angesichts der Komplexität der Kollisionen an Teilchenbeschleunigern wie dem LHC am CERN immer wichtiger wird. Darüber hinaus werden sich die Physiker/innen auch mit Forschern aus verwandten  Bereichen wie "Computer Vision" und den Neurowissenschaften austauschen.

Weitere Informationen

Information

 

Termin:
22.-24. Februar 2016

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
HEPHY-Seminarräume 1-3
Wohllebengasse 12-14
1040 Wien

Kontakt:
Doz. DI Dr. Rudolf Frühwirth
Tel: +43 1 5447328-40
Institut für Hochenergiephysik - HEPHY der ÖAW