Wed, 21.03. – 22.03.2018

Nutztierforschung und neue Reproduktionstechniken

Ein Symposium an der ÖAW diskutiert die Implikationen der Erforschung der inneren weiblichen Reproduktionsorgane bei Tieren, deren Kenntnis weitreichende Eingriffe in Reproduktionstechnik und Züchtung möglich macht.

Wikimedia/CC-3.0/Jjron
Wikimedia/CC-3.0/Jjron

Lange Zeit hat man die Eileiter als zentrales Organ der Reproduktionsbiologie bei Nutztieren unterschätzt. Sie galten als reines Transportorgan für Spermien, Eizellen und frühe Embryonalstadien. Zudem sind sie in vivo aus anatomischen Gründen kaum zugänglich. Neue minimalinvasive Methoden haben nun die Erforschung des Eileiters und seinen Einfluss auf die Keimzellen und den frühen Embryo enorm beflügelt. Damit verbunden: ungeahnte Möglichkeiten, das neue Leben bereits im frühest möglichen Stadium zu modifizieren.

Ein gemeinsames Symposium von ÖAW, Leopoldina und Veterinärmedizinischer Universität Wien stellt sich diesen Entwicklungen. Zum Thema „Der Ovidukt - ein wenig beachtetes Organ am Beginn jedes Wirbeltierlebens“ werden nicht nur der aktuelle Stand der Forschung und die Auswirkungen auf Assistierte Reproduktionstechniken erörtert. Breiter Raum wird auch den kontrovers diskutierten Möglichkeiten – Gentransfer, Klonen, Crispr/Cas9 – im Hinblick auf Genomanalysen und Eingriffen ins Genom gewidmet.

Programm

Anmeldung erbeten bis 15. März 2018 per E-Mail an Henriette.Stocker(at)vetmeduni.ac.at.

Information

 

Termin:
21.-22. März 2018

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Festsaal
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien

Kontakt:
Henriette Stocker
 
Tel.: + 43 1 25077-5601
Veterinärmedizinische Universität Wien