Wed, 14.09. – 09.10.2016

Nomadic Artefacts

Eine Ausstellung im Theseustempel im Wiener Volksgarten geht der Bedeutung von Ritualobjekten aus der Mongolei nach.

Der 6. Khambo Lama Baasansuren zeigt die von seinem Großvater vererbte Zanabazar Statue. Bild: M.-K. Lang, Nomadic Artefacts

Buddhistische Ritualobjekte aus der Mongolei erhielten um 1900 in den Museen Europas einen systematisierten Platz als museale Gegenstände. So auch in Wien. Maria-Katharina Lang vom ÖAW-Institut Sozialanthropologie hat sich mit diesen Artefakten wissenschaftlich auseinandergesetzt. Im Rahmen der Ausstellung "Nomadic Artefacts" werden nun 20 dieser ethnographischen Artefakte im Theseustempel im Wiener Volksgarten zu sehen sein.

Die ausgewählten Objekte stammen vorwiegend aus der Sammlung des österreichischen Forschungsreisenden Hans Leder (1843-1921), der sie während vier Mongoleireisen gesammelt und nach Wien gebracht hat. Im Theseustempel treten sie mit in der Mongolei dokumentierten Erzählungen und Erinnerungen als auch dem archivierten Wissen des Weltmuseum Wien in einen spannenden Dialog. Begleitet wird die Ausstellung von einem vielfältigen Rahmenprogramm mit Lesungen und Vorträgen.
Kuratiert von ÖAW-Sozialanthropologin Maria-Katharina Lang findet die Ausstellung in Kooperation mit dem Weltmuseum Wien und Kunsthistorischen Museum Wien sowie gefördert durch das Programm "Public Spaces in Transition" des Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds WWTF statt.

Weitere Informationen zum Projekt: www.nomadicartefacts.net

Rahmenprogramm: www.weltmuseumwien.at/kalender

Information

 

Termin:
14. September bis 9. Oktober 2016

Ort:
Theseustempel
Volksgarten
1010 Wien