Wed, 31.08. – 02.09.2016

Historische Inschriften aus dem antiken Südarabien

Eine Konferenz präsentiert neue Erkenntnisse über Alt-Südarabien, wie etwa modernste Verfahren zum Studium antiker Texte.

Alabaster-Stele (700 BC) aus dem Jemen mit einer Sabäischen Inschrift. Bild: Wikimedia/Public Domain/Répertoire d'épigraphie sémitique No. 4336

Wissenschaftler/innen, die mit Zeugnissen des 10. Jh. BCE - 6. Jh. CE aus dem antiken Südarabien arbeiten, treffen einander auf Einladung der ÖAW – Bibliothek, Archiv, Sammlungen (BAS:IS) bei der Konferenz "Ancient South Arabia: Kingdoms, Tribes, and Traders". Sie präsentieren neueste Ergebnisse aus der Alt-Südarabien Forschung zu den Themenkreisen Sprache, Literatur, Architektur und Untersuchungsmethoden.

Ein Schwerpunkt der Konferenz widmet sich dem österreichischen Südarabienforscher Eduard Glaser. Er hat im 19. Jahrhundert ca. 1800 Inschriften gesammelt und meist in Form von Abklatschen auf Papier nach Österreich gebracht. Heute sind viele der originalen Inschriften aus dem Gebiet des heutigen Jemen verloren oder wegen der politischen Instabilität nicht für die Wissenschaft zugänglich. 700 Abklatsche aus jener "Glaser Collection" werden aktuell in einem Digital Humanities-Langzeitprojekt 3D-gescannt, ediert, ins Englische übersetzt und kommentiert und mit einer Bibliographie in einer Online-Datenbank zur Verfügung gestellt.

Programm 

Information

 

Termin:
31. August bis 2. September 2016

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Clubraum
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien

Kontakt:
Mag. Petra Aigner MAS  
Tel: +43 1 51581-1623 

 

 

 


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