Thu, 26.04. – 27.04.2018

Gemeinschaftsbildung in Stadt & Land

Ein Workshop vergleicht, wie im Mittelalter christlich, islamisch und buddhistisch geprägte Gemeinschaften gelebt und repräsentiert wurden.

Marco Polos Karawane © Wikimedia/Public Domain/Abraham Cresques, Atlas catalan (Scan aus Coureurs des mers, Poivre d'Arvor)
Marco Polos Karawane © Wikimedia/Public Domain/Abraham Cresques, Atlas catalan (Scan aus Coureurs des mers, Poivre d'Arvor)

Die Interaktionen zwischen religiösen und politischen „Vorstellungen von Gemeinschaft“ im mittelalterlichen Südarabien, Europa und Tibet stehen im Zentrum von VISCOM – Visions of Community, einer umfassenden Forschungskooperation zwischen ÖAW und Universität Wien.

Ein interdisziplinärer Workshop an der ÖAW nimmt nun das Gemeinschaftsleben in städtischer und ländlicher Umgebung in den Blick. Zum Thema „Practicing Community in Urban and Rural Eurasia (1000-1600). Comparative Perspectives” diskutieren die Teilnehmer/innen Forschungsergebnisse aus Südböhmen, Dalmatien, Jemen und Westtibet. Dabei geht es um so vielfältige Themen wie etwa Siedlungsmuster oder Nahrungs- und Wasserversorgung, oder gemeinschaftsstiftende Autoritäten bis hin zur symbolischen Repräsentation von Gemeinschaften.

Programm

Information

 

Termin:
26. bis 27. April 2018

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften 
Institut für Mittelalterforschung (IMAFO) der ÖAW
Institut für Sozialanthropologie (ISA) der ÖAW 
Hollandstraße 11–13, 1. Stock, Seminarraum 50
1020 Wien

Kontaktpersonen:
Univ.-Ass. Dr. Elisabeth Gruber
Mag. Fabian Kümmeler, M.P.S.