11.11.2020

Fundamentalismus als „neue Heimat“

Wie wird der Terroranschlag vom 2. November in Wien in der Herkunftsregion des Täters wahrgenommen? Und was führte dazu, dass der junge Mann mit österreichischen und nordmakedonischen Wurzeln in den fundamentalistischen Islamismus abglitt? Robert Pichler, Südosteuropaexperte an der ÖAW, beschreibt in einem Essay, was die Balkanforschung zur Deutung des Anschlags beitragen kann.

Gedenken an den Terroranschlag vom 2. November 2020 am Desider-Friedmann-Platz im ersten Wiener Bezirk. © Bwag/CC-BY-SA-4.0

Eine der ersten Fragen, die sich nach dem furchtbaren Terroranschlag in Wien, bei dem fünf Personen getötet (einschließlich des Täters) und 23 Personen verletzt worden waren, stellte, lautete: Wer macht so etwas? Was sind das für Leute, die im ersten Bezirk wahllos Zivilist/innen erschießen? Was motiviert diese Menschen? Man tippte rasch auf Islamisten, aber es gab kein Bekennerschreiben, niemanden, der sich für die Tat rühmte und sie für sich beanspruchte. Bald bestätigte sich aber der islamistische Hintergrund, ebenso wie die Herkunft des Täters: Doppelstaatsbürger, Österreicher und Nordmakedonier.

Genauere Recherchen ergaben, dass der Täter als Kind einer Gastarbeiterfamilie aus einem albanischen Dorf nahe Tetovo vor 20 Jahren in Österreich geboren wurde. Ein junger Mann also, der offensichtlich in Wien ins islamistische Milieu hineingeraten war. Diese Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer in den sozialen Medien, noch viel stärker als hier wurde die Herkunft des Täters in Nordmakedonien, im Kosovo und in Albanien debattiert, jedes Detail, auch wenn es noch so spekulativ war, zirkulierte im Netz.

Zwischen Bestürzung und Empörung

Bestürzung, Sensationslust, Häme und Empörung waren die vorherrschenden Reaktionen, die sich aus dieser Flut an Nachrichten herauslesen ließen. Bestürzung herrschte unter Albaner/innen, dass jemand der ‚Ihren‘ eine solche Tat begeht, Sensationslust, weil viele alles zu wissen glaubten und sich darin überboten, auch die privatesten Details über den Täter, seine Familie und seine Herkunft zu verbreiten. Empörung kam von den ‚eigenen Leuten‘ aber vor allem von den ‚Anderen‘, den ‚ethnischen Kontrahenten‘.

Für viele Makedonier/innen bestätigte sich, was sie mitunter öffentlich, oft aber unter vorgehaltener Hand, sagen: Die Albaner/innen in ihrem Land driften mehr und mehr ins islamistische Milieu ab und es war nur noch eine Frage der Zeit, bis so etwas passieren würde. Dass der Anschlag in Wien passierte und nicht in Skopje, in Tetovo oder in Gostivar, und dass der Täter Nordmakedonien, wenn überhaupt, nur ein paar Mal aufgesucht hatte, spielte dabei keine Rolle. Entscheidend war die Herkunft des Täters aus dem muslimisch-albanischen Milieu, denn ein makedonischer Migrant hätte so etwas nie gemacht. Empörung herrscht auch über den Schaden, der dem Ansehen Nordmakedoniens zugefügt wird. Das Land befindet sich auf dem Weg in Richtung EU, eine solch ungeheuerliche Tat unterminiere alle Anstrengungen, Teil Europas zu werden. Sogar in liberalen akademischen Kreisen zirkulieren die wüstesten chauvinistischen Vorurteile gegen ‚die Albaner‘.

Schulddebatte am Balkan

Empörung gibt es aber auch unter Albaner/innen, insbesondere über die Berichterstattung, die die gemeinsame Herkunft in den Mittelpunkt stellt und ‚die Albaner‘ grosso modo in Sippenhaft nimmt. Besonders schlimm sind diese ethnischen Zuschreibungen für Albaner/innen aus Albanien. Albaniens Diktator Enver Hoxha hatte in den 1960er-Jahren den Atheismus zur Staatsreligion gemacht, alle Kirchen und Moscheen geschlossen, zerstört oder umgewidmet. Die Generation der Nachgeborenen ist ohne Religion aufgewachsen und mit der Idee, dass man in erster Linie Albaner oder Albanerin sei und erst in zweiter Instanz Mitglied einer Religionsgemeinschaft (Albanien war konfessionell dreigeteilt in Muslime, Orthodoxe und Katholiken).

Interkonfessionelle Toleranz wird in Albanien hochgehalten, die vielen Tabus bis hin zum Eheverbot, die für die islamische Lebensweise kennzeichnend sind, werden unter Zuwanderern aus Albanien kaum praktiziert. Für diese urbane Schicht war es, abgesehen von den ökonomischen Hürden, leichter in Österreich Fuß zu fassen, zumindest sind weltanschauliche Konflikte im Zusammenhang mit der vermeintlich schwierigen interkonfessionellen Akzeptanz deutlich weniger scharf akzentuiert. In ihren Kreisen empört man sich auch darüber, dass die Herkunft des Täters so sehr in den Mittelpunkt gestellt wird, zumal – und das wird vor allem betont – der junge Mann in Wien geboren und hier aufgewachsen ist. Außerdem besaß er, anders als viele Migrant/innen, die österreichische Staatsbürgerschaft. Die Verantwortung für seine Entgleisung liege also nicht in seiner Abstammung, die zufällig albanisch sei, sondern am schwierigen Umfeld in Österreich als Kind einer migrantischen Familie richtig Fuß zu fassen.

Ähnlich sehen das auch viele Albaner/innen aus dem Kosovo und aus Nordmakedonien, die aber auch feiner zu differenzieren in der Lage sind und die Grenzen genau erkennen, die zwischen einer islamischen und einer islamistischen Lebensweise bestehen. Viele von ihnen leben und respektieren ihre muslimische Zugehörigkeit, wollen aber in keiner Weise mit islamistischen Positionen in Beziehung gebracht werden. Für diese Gruppe ist die Tatsache, dass der Attentäter ‚einer der ihren‘ war, noch schmerzhafter, weil sie fürchten, dass die Toleranz gegenüber Muslim/innen allgemein abnehmen und sie nun stärker als bisher aufgrund ihrer albanisch-muslimischen Identität diskreditiert werden könnten.

Opfer und Helfer mit Migrationshintergrund

Erleichternd für viele Albaner/innen in dieser Schulddebatte ist die Tatsache, dass auch eines der Opfer albanischer Herkunft ist, noch dazu aus Nordmakedonien. Das zeigt, dass Terrorismus alle trifft, egal woher man kommt und welcher Religion man angehört. Es zeigt auch, wie multikulturell durchmischt die österreichische Gesellschaft ist. Dass ein Palästinenser und zwei Türken bei der Bergung eines angeschossenen Polizisten und beim Schutz bedrohter Mitbürger eine entscheidende Rolle spielten, kommt dabei ebenso zum Tragen. Auch diese nationalen Konnotationen werden von den Regierungen der Herkunftsländer dieser tapferen Männer medial ausgeschlachtet und von Nationalisten missbraucht.

Dazu gesellte sich noch eine weitere Facette, dass nämlich drei der Polizisten, die im Einsatz an vorderster Front aktiv waren, kosovoalbanischer Abstammung sind. Darunter auch eine junge Frau, deren Konterfei in Windeseile durch die albanischen sozialen Medien schoss, von Albaner/innen als Heldin gefeiert: weiblich, sympathisch und Teil der hiesigen Ordnungsmacht. Diese Gesichter, dasjenige des Opfers und das der Polizistin und der Polizisten, werden zu Belegen für die exemplarische Integrationsbereitschaft und -fähigkeit der Albaner/innen. Dass auch diese Menschen in Österreich sozialisiert wurden und mit ihrer Herkunft nicht mehr in Beziehung zu bringen sind, rückt dabei in den Hintergrund.

Albaner/innen waren somit auf allen Seiten involviert, zumindest mit Blick auf ihre Herkunft. Dieser Tatbestand verweist auf die Bedeutung von Familie, Verwandtschaft und sozialem Umfeld, aus dem die Migrant/innen stammen. Kaum jemand aus der albanischen ‚Community‘ würde die Bedeutung von Familie für die Sozialisierung des Einzelnen in Frage stellen, so wie das viele in den westlichen Gesellschaften tun, wo Prozesse der Individualisierung und v.a. Singularisierung seit den 1960er-Jahren ein verbreitetes Phänomen darstellen.

Konflikt der Generationen

Aber Familie, und hier kommt die Forschung ins Spiel, durchläuft vergleichend betrachtet nicht nur zeitlich unterschiedliche Entwicklungen, sondern weist auch strukturell divergierende Merkmale auf. Das ist nun keinesfalls ein albanisches Spezifikum, sondern trifft auf Familien aus dem südöstlichen Europa (sowie aus der Türkei, aus Zentralasien und Nordafrika) häufig zu. Natürlich lassen sich diese Verhältnisse nicht schablonenhaft begreifen und Unterschiede, die strukturell erscheinen, haben sich vielfach ausdifferenziert. Trotzdem lassen sich aus der langjährigen historischen Familienforschung wichtige Schlüsse ziehen, die für das Verständnis von migrantischen Milieus von großem Wert sind.

Ein Konnex, der bisher jedoch erst schwach untersucht ist, ist jener zwischen Familie und Migration. Dazu erfährt man mitunter mehr aus der Belletristik als aus der Forschung. So beinhaltet zum Beispiel das erst kürzlich erschienene Buch von Sandra Gugić „Zorn und Stille“ über eine jugoslawische Gastarbeiterfamilie in Wien reichhaltiges fiktionales Material, das tiefe Einblicke in Familie, Gesellschaft und migrantische Lebensweisen bietet und auch für die Forschung anregende Aspekte beinhaltet.

Ein zentrales Thema, das dabei zur Sprache kommt, ist der Konflikt zwischen den Generationen, zwischen jenen, die noch in jugoslawischer Zeit nach Österreich gekommen sind und eigentlich vorhatten, wieder zurückzukehren, und ihren Kindern, die oft ohne große Planung und ohne Bedachtnahme auf die sozialen und kulturellen Konsequenzen in Österreich zur Welt kamen und hier, oft alleine gelassen, versuchen, einen Weg zu finden, den eigenen und den Ansprüchen der Eltern gerecht zu werden. Über diese Auseinandersetzungen, die innerhalb von Familien stattfinden, zwischen den Generationen aber vor allem auch zwischen den Geschlechtern, weiß man wenig, auch, weil es eine Lebensmaxime der Elterngeneration war, nicht zu sprechen, nicht aufzufallen und nach Möglichkeit unsichtbar zu bleiben – auch aus Furcht vor Diskriminierung und weil man dachte, dass man in Österreich nur einen ‚Gast’-Status besaß (euphemistisch ausgedrückt).

Verunsicherte Existenzen

Umso schwieriger wurde und wird es dann für die hier geborenen Kinder sich zurechtzufinden. Viele beginnen sich erst in der Pubertät und im frühen Erwachsenenalter damit auseinanderzusetzen, woher sie kommen, worin die Ursachen liegen, dass sie in Österreich leben, wohin sie ‚eigentlich‘ gehören und was die Gesellschaft ihnen hier als Möglichkeiten bietet oder vorenthält. Noch schwieriger gestalten sich die Identitätskrisen bei Flüchtlingen und jenen Jugendlichen, deren Eltern geflohen sind oder vertrieben wurden. Hier kommen noch die traumatischen Erfahrungen des Krieges hinzu, die zumeist nicht aufgearbeitet wurden (und deshalb nach wie vor so häufig in nationalistischen Freund-Feindschemata ausgetragen werden).

Diese Auseinandersetzungen finden nicht nur im gesellschaftlichen Spannungsfeld statt, sondern oft auch innerhalb von Familien und in Opposition zu den Eltern. Man will nicht mehr überangepasst sein, man möchte eine Rolle spielen, wahrgenommen werden, dazugehören. Für manche verunsicherte Existenzen werden dann dogmatische oder fundamentalistische Gruppierungen zu einer Stütze und zu einer ‚neuen Heimat‘, die Zugehörigkeit, Solidarität und emotionale Verbundenheit herstellen. Diese kann islamistisch sein und in diesem Segment auch noch gewaltbereit (nicht aller Islamismus predigt Gewalt!), sie kann aber auch, wie die Ereignisse in diesem Frühjahr zeigen, nationalistisch werden.

Der Ethnonationalismus egal welcher Prägung weist dieselben Attribute der Intoleranz gegenüber Andersgläubigen/-denkenden auf wie der religiöse Fundamentalismus. Die islamistische Gefahr geht dort darüber hinaus, wo sie messianisch ist und die Menschheit als Ganzes im Visier hat – das macht den Islamismus noch gefährlicher als den Nationalismus. Es ist aber irreführend zu glauben, dass der religiöse Fundamentalismus mit Nationalismus effektiv bekämpft werden könnte (außer man opfert die Errungenschaften der demokratisch-liberalen Gesellschaft).

All diesen Phänomenen ist zu eigen, dass sie nur unter Bedachtnahme translokaler und transnationaler Zusammenhänge verstanden werden können. Die Ereignisse von Wien lösen in Nordmakedonien schwere interethnische Verstimmungen aus, sie veranlassen den IS, das Attentat für sich zu reklamieren, sie inspirieren den türkischen Präsidenten dazu, ‚seine‘ Helden zu ehren und sie schaffen in Österreich das Gefühl, die Kontrolle über die Ereignisse ‚im eigenen Land‘ verloren zu haben. Und auch die Nachkommen vieler Zuwanderer sind weder hier, noch dort ‚zuhause‘. Nicht selten ist es so, dass sie dort, wo sie herkommen, als ‚Österreicher‘, ‚Deutsche‘ oder ‚Schweizer‘ betrachtet werden und sich auch als solche gerieren, während sie in den Ländern, in denen sie leben, oft nicht wirklich Fuß fassen und mitunter ‚Fremde‘ bleiben.

Wenig Wissen über den "Balkan in Wien"

Was die Ereignisse von Wien darüber hinaus verdeutlichen ist, dass die Öffentlichkeit, die Medien und die verantwortlichen Institutionen nur ein sehr bescheidenes Wissen über migrantische Lebenswelten, transnationale Verflechtungen und historische, soziale und kulturelle Verhältnisse in den Herkunftsländern von Zuwanderern besitzen. Zahlreiche namhafte Medien im deutschsprachigen Raum haben in den letzten Tagen bei der Balkanforschung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) um substantielles Wissen angefragt.

Forschungen, die in den letzten Jahren über Islam und Nationalismus in Nordmakedonien, Kosovo und Albanien durchgeführt wurden, konnten dazu ebenfalls ertragreiche Informationen liefern wie Studien über Migration und Nationalismus, über Remigration ins östliche Europa, über translokale migrantische Netzwerke, über Partizipationsräume und Migrationsbiographien zugewanderter Roma/Romnja in Wien, das jüngst erst gestartete Projekt über Vereine aus Nordmakedonien in Wien sowie Forschungen über die Wiener Friedhofsgärtner aus dem albanisch-makedonischen Dorf Veleshta in Österreich, aus dem zufälligerweise das Opfer des Terroranschlags stammte.

Nach wie vor ist das Wissen um den ‚Balkan in Wien‘ jedoch nur rudimentär. Nicht einmal zuverlässige demografische Daten lassen sich eruieren über die zigtausenden Zuwanderer, die allein in den letzten 20 Jahren aus Südosteuropa nach Wien gezogen sind. Dazu kommen die schon älteren ‚Communities‘ aus der jugoslawischen Zeit und jene, die bereits im 19. Jahrhundert und in der Zwischenkriegszeit zugewandert sind oder hier vorübergehend lebten. Wien war schon damals ein wichtiger Hub für Händler, Kaufleute, Arbeiter, Studierende aber auch für Mitglieder revolutionärer Gruppierungen (Kommunisten wie Faschisten), die von hier aus die politischen Geschicke in ihren Herkunftsländern zu beeinflussen versuchten.

Das einzige Thema, das verhältnismäßig gut erforscht ist, ist die jugoslawische Gastarbeitermigration, wobei sich aber auch das Wissen über Minderheiten aus dem ehemaligen Jugoslawien, wie etwa Albaner, Aromunen/Vlachen, Goraner, Torbeschen, Roma und andere in Grenzen hält. Auch weiß man sehr wenig über Religion und Transnationalismus, ganz konkret über den transnationalen Islam, der sich kaum verorten lässt und daher für Behörden schwer zu kontrollieren ist. Dasselbe trifft auf das Phänomen des Long Distance Nationalism zu, der für viele Migrantencommunities eine Rolle spielt und zu verschiedenen Verwerfungen im sozialen und v.a. im schulischen Alltag beiträgt.

Schulen als Vermittler multikulturellen Wissens gefragt

Insbesondere die Schulen sind, wie jüngste Arbeiten zeigen, zu Orten des multikulturellen Zusammenlebens, aber auch zu Orten von Auseinandersetzungen zwischen Weltanschauungen, Lebensweisen und ethnisch-kulturellen Konflikten geworden. Eine der Ursachen liegt zweifellos auch darin, dass unsere Lehrpläne nicht in der Lage sind, ausreichend historisches und kulturelles Wissen über die Herkunftsländer vieler Zuwanderer bereitzustellen. Wissensinhalte zielen in erster Linie auf diejenigen Bevölkerungsschichten ab, die schon über Generationen hier leben. Das führt u.a. dazu, dass junge Lehrer/innen, auch wenn sie noch so engagiert sind, nicht über jene Kompetenzen verfügen, die erforderlich wären, um mit ihren Schüler/innen einen kritisch-konstruktiven Diskurs über Geschichte, Herkunft, Identität und Religion führen zu können (so wie man der eigenen, österreichischen Geschichte entgegentritt). Damit überlässt man die Deutungshoheit von Kultur und Geschichte Akteuren, die ethnozentrisches, nationalistisches und islamistisches Gedankengut verbreiten.

Diese Desiderata lassen sich nur mit geduldiger und kompetenter Forschung wettmachen. Dazu ist es erforderlich, Forschungskapazitäten zusammenzuführen, transdisziplinär zu denken, multiple Sprachkompetenzen zu fördern, Orte des sozialen Austauschs aufzusuchen und mit Betroffenen in Kontakt zu treten, nicht über sie, sondern mit ihnen Forschung zu betreiben, sie hereinzuholen in den wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Diskurs.

 

AUF EINEN BLICK

Robert Pichler ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsbereich Balkanforschung des Instituts für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Zuvor war er u.a. an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, am Georg Eckert Institut für Internationale Schulbuchforschung in Braunschweig, an der Humboldt Universität zu Berlin und an der Karl Franzens Universität Graz beschäftigt.