Fri, 29.05.2020. 9:30

Die Geburtsstunde des Roten Kreuzes

Henry Dunant konnte dem Leiden der Verwundeten in Solferino nicht tatenlos zusehen. Wie sein Engagement für die Versorgung der Soldaten jener verheerenden Schlacht schließlich zur Gründung des Roten Kreuzes führte und was das mit Österreich zu tun hat, erzählt die ÖAW-Historikerin Daniela Angetter-Pfeiffer zum Start der neuen Online Lecture Reihe „Science Bites“.

© Wikimedia/Public Domain
© Wikimedia/Public Domain

Der Schweizer Henry Dunant kam Ende Juni 1859 nur zufällig nach Solferino in der Lombardei. Dort bot sich ihm – einen Tag nach der Schlacht zwischen Österreich und dem Königreich Sardinien, unterstützt von Frankreich, ein verheerendes Bild: etwa 40 000 Verwundete – Freund und Feind – litten nun gleichermaßen darunter, dass sie in ihrer Hilflosigkeit nicht versorgt wurden.

Daniela Angetter-Pfeiffer, Forscherin am Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage der ÖAW, erzählt in der neuen Video-Lecture-Reihe „Science Bites“ der ÖAW von dieser humanitären Katastrophe, und wie sie zum Ausgangspunkt des  Internationalen Roten Kreuzes wurde.

„Science Bites“ bringt ab sofort regelmäßig aktuelle Forschung ins Wohnzimmer oder auf das Smartphone für unterwegs. In kurzen Beiträgen erklären Forscher/innen die großen Zusammenhänge in kleinen Häppchen – und lassen dabei auch Interessierte ohne wissenschaftliche Vorkenntnisse nicht auf der Strecke.

 

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