Thu, 15.03. – 16.03.2018

Die Feier der Karwoche in der Residenzstadt

Ein interdisziplinärer Workshop diskutiert Kreuzestheologie und Passionsfrömmigkeit im habsburgischen Wien von der Reformation bis zur Restauration.

Hernalser Kalvarienberg, Kupferstich von Salomon Kleiner und Georg Daniel Heumann, 1724 © ÖAW/Sammlung Woldan
Hernalser Kalvarienberg, Kupferstich von Salomon Kleiner und Georg Daniel Heumann, 1724 © ÖAW/Sammlung Woldan

Für den katholischen Kaiserhof in Wien war die Karwoche mit ihren intensiven religiösen Feiern nicht zuletzt Anlass, die eigene Frömmigkeitspraxis öffentlichkeitswirksam in Szene zu setzen. Die Pietas Austriaca sollte vor allem in der Inszenierung des höchsten Herrschers als niedrigster Sünder augenscheinlich werden.

Die liturgische Ausgestaltung der Karwoche, Kreuzestheologie und Passionsfrömmigkeit durchliefen in der Zeit von der Reformation bis zur Restauration einschneidende Veränderungen, die im Zusammenhang mit dem Kaiserhof in Wien noch unzureichend erforscht sind. Ein Workshop des Instituts für kunst- und musikhistorische Forschungen (IKM) in Kooperation mit dem Don Juan Archiv Wien nähert sich dem Thema „Karwoche in Wien. Kreuzestheologie und Passionsfrömmigkeit in der Residenzstadt Wien von der Reformation bis zur Restauration (ca. 1500–1835)“ interdisziplinär. Der Workshop dient der Vorbereitung einer internationalen Tagung (2019/2020) und erörtert Forschungsdesiderata, identifiziert neu zu erschließende Quellen und diskutiert methodische Ansätze.

Programm

Information

 

Termin: 15. bis 16. März 2018

Ort:
Don Juan Archiv Wien
Trautsongasse 6
1080 Wien

Kontakt:
Dr. Anna Mader-Kratky 
Tel. +431 51581-3547
Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen (IKM) der ÖAW