Monday, 01. October 2018, 19:00

Nach dem territorialen Ende des „Islamischen Staats“

Andreas Krüger, Diplomat und Experte für Syrien, Irak und Libanon, ist Gast beim nächsten „Jour Fixe Nahost aktuell“. Im Gespräch mit Gudrun Harrer zieht er Bilanz nach dem territorialen Ende des „Islamischen Staats“.

Der „Islamische Staat“, der auf dem Höhepunkt seiner Ausdehnung im Irak und in Syrien mehr als zehn Millionen Menschen unter seiner Macht hatte, hat sein Territorium wieder verloren. Das bedeutet aber nicht Frieden. Die politischen Probleme, die seinen Aufstieg möglich gemacht haben, sind nach wie vor ungelöst.

Diese Thematik nehmen Gudrun Harrer und Andreas Krüger, Diplomat und Experte für Syrien, Irak und Libanon beim nächsten „Jour Fixe Nahost aktuell“ zum Thema „Der Nahe Osten nach dem territorialen Ende des ‚Islamischen Staats‘“ in den Blick. Krüger war Gastwissenschaftler bei der Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin sowie deutscher Botschafter für die Verhandlungen zu Syrien und Referatsleiter für Syrien, Irak, Libanon und die Strategie gegen den Islamischen Staat im Auswärtigen Amt. Gudrun Harrer ist Journalistin und Lehrbeauftragte für Moderne Geschichte und Politik des Nahen Ostens an der Universität Wien und an der Diplomatischen Akademie Wien.

Die Reihe „Nahost aktuell“ wird von der Österreichischen Orient-Gesellschaft Hammer-Purgstall (ÖOG), dem Institut für Sozialanthropologie (ISA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und dem Institut für Orientalistik der Universität Wien, in Kooperation mit der Diplomatischen Akademie und der Tageszeitung Der Standard veranstaltet.

Einladung