15. May 2019 – 17. May 2019

Das Mongolische Reich und die Religionen

Welche Bedeutung Religionen während der Expansion sowie im Zuge des Machterhalts im Mongolischen Imperium hatten, wird bei einer gemeinsamen Konferenz von ÖAW und Universität Wien diskutiert.

Im 13. Jahrhundert expandierte das Mongolische Reich in weite Teile Eurasiens und war dadurch auch mit vielen etablierten Religionen – Buddhismus, Islam, Christentum und philosophischen Schulen wie dem Konfuzianismus und Daoismus – konfrontiert.

Eine Konferenz, die Forscher/innen des Instituts für Iranistik der ÖAW, des Instituts für Geschichte der Universität Wien sowie des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung der Universität Wien organisieren, beleuchtet die Haltung der mongolischen Eliten den Religionen gegenüber – während der Expansion wie auch im darauffolgenden Jahrhundert, als es darum ging, die Macht in einem riesigen Territorium zu erhalten. Bei der Tagung „The Mongols and Religions“ der Reihe „Mongol Empire Spring Series“ sollen die vielfachen Verflechtungen zwischen staatlicher, wirtschaftlicher, religiöser und wissenspolitischer Macht diskutiert werden. Damit verbunden werden auch Themen wie interkultureller Austausch, Toleranz und Konversion aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Weitere Informationen

Anmeldung erforderlich bis 3. Mai 2019 per Mai an karin.jirik(at)univie.ac.at