Domitilla-Katakombe:

Stand und Fortschritt der Projektarbeit 2010

 


Ab Februar 2010 ruhten die Feldarbeiten in der Katakombe in Rom. Bis auf drei polygonale Cubicula, für die noch Photodaten fehlten, konnten vorher die Arbeiten vor Ort abgeschlossen werden. Nun wurde die wissenschaftliche Auswertung des riesigen Datenmaterials vorangetrieben, und insbesondere die graphische Dokumentation war zu erstellen: die Abrollung der digitalen 3D-Modelle, die digitalen Zeichnungen der Malereien, schließlich waren Tafeln in Photoqualität und mit Umzeichnungen vorzubereiten (Beispiel: Abb. 21, Flavier-Galerie, Abwicklung der Decke, und Abb. 22, Cubiculum von Eros und Psyche, Wandabwicklung).

Abb. 21
Abb. 22

In Zusammenarbeit mit dem  TERAPOINTS-Team wurde am Pointcloud-Viewer „Scanopy“ weitergearbeitet. Ziel war die Optimierung archäologischer bzw. bauhistorischer Tools, etwa die Möglichkeit, aus der Punktewolke der gesamten Katakombe auf einfache Weise begrenzte Punktegruppen wie einzelne Kammern oder Wände freizustellen, Bewegungen im virtuellen Modell als Kamerapfade abzuspeichern oder auch in der Punktewolke Datenbankverknüpfungen zu hinterlassen, so dass die Punktewolke selbst als 3D-Datenbank ihrer eigenen Informationen genutzt werden kann.

Die bisherigen Forschungsarbeiten wurden im Sommer 2010 bei einem Studientag an der TU Wien vorgestellt.