Westbalkan-Prozess: Gemeinsame Wissenschaftskonferenzen

© ÖAW

„Wie lassen sich die Wissenschaftssysteme der Länder des Westbalkans verbessern und stärker in den europäischen Forschungsraum einbinden?“ Diese Frage steht im Zentrum der „Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz“, die Teil des von Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel initiierten „Westbalkan-Prozesses/Berlin-Prozesses“ ist. Auch die ÖAW ist an den Konferenzen beteiligt.

Die internationale Konferenzreihe versammelt Wissenschaftler/innen sowie Vertreter/innen von Wissenschaftsakademien, Rektorenkonferenzen und weiteren Institutionen aus Ländern der EU und des Westbalkans. Die erste „Gemeinsame Wissenschaftskonferenz“ fand 2015 auf Initiative der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Deutschland statt, die zweite auf Einladung von ÖAW und Leopoldina vom 22. bis 24. Mai 2016 in Wien. 2017 wurde das Treffen von der französischen Académie des sciences in Paris ausgerichtet.

Am Westbalkan-Prozess sind die EU-Mitgliedsstaaten Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, Slowenien und die sechs Westbalkan-Länder – Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien – sowie die Europäische Kommission beteiligt. Zu den Zielen der Initiative gehören die Heranführung der Westbalkan-Länder an die Europäische Union, die Intensivierung des EU-Beitrittsprozesses sowie die Stärkung der regionalen Zusammenarbeit in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Konferenzreihe sind in gemeinsamen Stellungnahmen zusammengefasst, die als unabhängige wissenschaftsbasierte Empfehlung für politische Entscheidungsträger/innen in der EU und den Ländern des Westbalkans dienen.

Statement der 3rd Joint Science Conference

Statement der 2nd Joint Science Conference

Statement der 1st Joint Science Conference