Mi, 05.02.2020. 17:30

Was verraten die archäogenetischen Daten der Steppenbewohner?

Bei einem Vortrag an der ÖAW erörtert der Archäogenetiker Wolfgang Haak vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte am Beispiel der westeurasischen Steppenbewohner den Zusammenhang zwischen Genetik und Mobilität ab der Bronzezeit.

© W. Haak
© W. Haak

Seit einigen Jahren werden genetische Methoden für die Untersuchung archäologischer menschlicher Überreste optimiert. Die Ergebnisse tragen dazu bei, populationsgenetisch wirksame Ereignisse in prähistorischen Gesellschaften besser zu verstehen. Besonders viele neue Daten gibt es mittlerweile für westeurasische Steppenbewohner ab der Bronzezeit. In diesen Gesellschaften lässt sich eine zunehmende genetische Komplexität im Lauf der Zeit beobachten, was als ein klares Zeichen einer stärkeren Mobilität und Vernetzung in vormals isolierten Populationen angesehen werden kann.

Für die Archäologie ist es nun spannend, die archäogenetischen Ergebnisse mit kulturellen Zeugnissen zu verknüpfen. Bei einem Vortrag am Institut für Orientalische und Europäische Archäologie der ÖAW zum Thema „Into the great wide open“ erörtert der Archäogenetiker Wolfgang Haak vom Max-Planck-Institut für die Menschheitsgeschichte die Frage, welche Schlüsse zwischen möglichen „Ahnen der Steppe “, den Funden kultureller Innovationen im 4. Jahrtausend v. Chr. und den in der Folge entstehenden Hirten-Gesellschaften gezogen werden können.

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Termin:
5. Februar 17:30 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Orientalische und Europäische Archäologie
Hollandstraße 11–13, 5. Stock, Seminarraum 5.26
1020 Wien

Kontakt:
Dr. Angela Schwab
T: +43 1 51581-6101
Institut für Orientalische und Europäische Archäologie der ÖAW

 

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