Do, 28.11. – 30.11.2019

Staat und Stil

Der Beginn des 19. Jahrhunderts ist europaweit gekennzeichnet von einer regen öffentlichen Bautätigkeit. Eine Tagung an der ÖAW diskutiert Gestaltung und Formensprache – beeinflusst vom staatlichen Selbstverständnis.

© ÖAW/Sammlung Woldan
© ÖAW/Sammlung Woldan

Die rege öffentliche Bautätigkeit im Vormärz ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, für welch vielfältige gesellschaftliche Bereiche sich der Staat in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Kaisertum Österreich zuständig fühlte.

„Staat und Stil. Öffentliche Gebäude im Vormärz vom Klassizismus bis zu frühen Formen des Historismus“ ist der Titel einer Tagung, zu der das Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen der ÖAW Kunst- und Architekturhistoriker/innen einlädt, um Formensprache und Kontext jener Vielfalt in Wien zu diskutieren und mit internationalen Beispielen zu vergleichen. Die Bauwerke – seien es Bildungsstätten, Banken, Amtsgebäude, Justizanstalten oder Sakralbauten – sie alle verweisen über ihre unmittelbare Funktion hinaus auf Motivation, Herrschafts- und Gemeinschaftsverständnis der staatlichen Auftraggeber. Eröffnet wird die Tagung mit einer Keynote von Anna Minta, Architekturhistorikerin an der Katholischen Privatuniversität Linz, zum Thema „Nationalstil und Staatsverständnis. Antikenrezeption in den frühen Republikgründungen USA und Frankreich“.

Programm

Anmeldung bis 15. November 2019 erbeten: kunstgeschichte(at)oeaw.ac.at

 

Informationen

 

Termin:
28. bis 30. November 2019

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Sitzungssaal
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien

Kontakt:
Dr. Richard Kurdiovsky
T: +43 1 51581-3546
Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen der ÖAW