Zurück
Fr, 20.11.2020. 9:00

Kulturelle Prägungen im Gesundheitswesen

Eine interdisziplinäre Tagung diskutiert die Herausforderungen für ein modernes Gesundheitssystem, das alle Menschen hierzulande – unabhängig vom kulturellen Background – mit der nötigen Sensibilität zu behandeln sucht. Besondere Aktualität erhält das Thema durch die Herausforderungen der Corona-Pandemie.

© Unsplash/Marcelo Leal
© Unsplash/Marcelo Leal

In Großstädten wie Wien gehört es zum Alltag, dass Menschen unterschiedlicher Kulturen Arztpraxen und Spitäler um medizinische Hilfe aufsuchen. Das erfordert von der Ärzteschaft und vom Pflegepersonal über die medizinische Kompetenz hinausgehend eine besondere Sensibilität für die möglicherweise anderen Vorstellungen von Krankheit und Therapie der Patient/innen.

Die interdisziplinäre Tagung „Medical Humanities und Transkulturalität im Österreichischen Gesundheitssystem und ihre Bedeutung in Zeiten der COVID-19-Pandemie“, zu der die Kommission für Geschichte und Philosophie der Wissenschaften einlädt, thematisiert die medizinische Praxis und Forschung im Kontext globaler Verflechtungen. Dabei kommen „typische“ Denk- und Wahrnehmungsmuster ebenso zu Sprache wie Krankheitshäufigkeiten oder Versorgungsprobleme, die spezifisch für bestimmte Kulturen zu sein scheinen. Ziel der Tagung ist es, die Herausforderungen im österreichischen Gesundheitswesen aus einer transkulturellen Perspektive zu erfassen. Langfristig kommen diese Erkenntnisse sowohl dem medizinischen Personal als auch den Patient/innen zugute.

Einladung

Begrenzte Teilnehmer/innen/anzahl. Verbindliche Anmeldung bis 16.11.2020 erforderlich unter https://www.oeaw.ac.at/kgpw/anmeldung/

 

Informationen

 

Termin:
20. November 2020, 9:00 bis 17:00 Uhr

Ort:
Österreichische Nationalbibliothek, Camineum
Josefsplatz 1
1015 Wien

Kontakt: 
kgpw(at)oeaw.ac.at 
T: +43 1 51581- 3650
Kommission für Geschichte und Philosophie der Wissenschaften der ÖAW