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Sa, 19.09.2020. 18:00

Gletscher, Klima und Menschen im Hochgebirge

Das Hochgebirge ist ein außergewöhnlicher Ort zum Leben: Das bezeugen historische Aufzeichnungen, Sagen und zunehmend naturwissenschaftliche Monitoring-Daten. Die Glaziologin Andrea Fischer nimmt in einem Vortrag der Reihe „Akademie in den Bundesländern“ das Publikum auf eine Zeit- und Zukunftsreise ins Hochgebirge mit, die anschaulich macht, wie stark sich die Lebensbedingungen hierorts ändern können.

 © Döhler/Alpenvereinsarchiv/Bearbeitung Andrea Fischer
© Döhler/Alpenvereinsarchiv/Bearbeitung Andrea Fischer

Nach dem Abschmelzen der eiszeitlichen Gletscher haben die Menschen den Alpenraum erobert. Heute sind die Reste der einstigen Eisriesen an den Gipfeln unserer Berge stark im Rückgang. Was bedeutet das für das Leben im Alpenraum? Auch wenn vorangegangene Generationen evenfalls Naturgefahren und Klimaänderungen ausgesetzt waren, stehen  Hochgebirgsräume heute vor außergewöhnlichen Herausforderungen, die vor allem dem rasanten Klimawandel und intensiver Nutzung geschuldet sind.

Die Glaziologin Andrea Fischer vom Institut für Interdisziplinäre Gebirgsforschung der ÖAW nimmt bei einem Vortrag in der Reihe „Akademie in den Bundesländern“ diese Regionen in den Blick. Dass das Hochgebirge kein statischer Lebensraum ist, zeigt sie anhand historischer Aufzeichnungen und aktueller Messwerte. Für den Vortrag „Gletscher, Klima und Menschen im Hochgebirge“  hat sie sogar in Sagen, wie etwa jenen von der übergossenen Alm, dem Loferer Fräulein oder dem Venedigermandl Hinweise auf das Leben vergangener Zeiten aufgespürt – und Ansatzpunkte für eine zukünftige nachhaltige Entwicklung gefunden.

Einladung

Anmeldung erbeten

Informationen

 

Termin:
19. September 2020, 18:00 Uhr

Ort:
Theater in Lofer
Lofer 122
5090 Lofer

Kontakt:
Mag. Angela Balder
T: +43 1 51581-1290
Aktuariat: Administration Gelehrtengesellschaft

Konzeption:
o.Univ.Prof. em Dr. Friedrich G. Barth, ÖAW