Do, 16.03. – 18.03.2017

Von Freiheitskämpfern und Konterrevolutionären

Der gewaltsame Widerstand gegen die Etablierung kommunistischer Herrschaftssysteme in Ost- und Südosteuropa unter sowjetischer Führung ist das Thema einer internationalen Konferenz an der ÖAW.

Foto (Ausschnitt) © Erich Lessing
Foto (Ausschnitt) © Erich Lessing

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges haben unterschiedlichste Gruppen gewaltsamen Widerstand gegen das sich etablierende Repressionssystem unter sowjetischer Führung geleistet. Historisch ist dieses Thema bislang wenig aufgearbeitet – nicht zuletzt deshalb, weil die Quellenlage zu den militärischen Aktivitäten, die bis in die 1950er Jahre angedauert haben, sehr heterogen ist.

Das ÖAW-Instituts für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung, die Arenberg Stiftung, Enghien (Belgien), und das Karl von Vogelsang-Institut stellen sich nun den offenen Fragen: Bei der internationalen Konferrenz „Gewaltsamer Widerstand. Vom Baltikum bis nach Zentral- und Südosteuropa 1945–1956“ stehen die  vielfältigen Ursachen für den Kampf und länderübergreifende Analysen im Vordergrund. Die Konferenzteilnehmer/innen streben eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme von Handlungsspielräumen und Formen des Widerstands an. Darüber hinaus werden sie Fragen zur Zeitzeugenschaft oder auch zum Thema Widerstand und Erinnerungskultur erörtern. Für die einführende Keynote zum Thema „Understanding Armed Resistance in Eastern and Southeastern Europe as Asymmetric Warfare: Lessons for the Modern World” konnte der Historiker und Autor Keith D. Dickson von der National Defense University Washington D.C. gewonnen werden.

Programm

Anmeldung bis 15. März 2017 erbeten an david.schriffl(at)oeaw.ac.at

 

Informationen

 

Termin:
16. bis 18. März 2017

Ort:
Karl von Vogelsang-Institut
Tivoligasse 73A
1120 Wien

Kontakt:
Vera Machat 
Tel: +43 1 51581-7300
Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der ÖAW - INZ

 

 

 

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