Mi, 11.10. – 13.10.2017

The Dark Side of Translation

Die Jahreskonferenz des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW setzt sich mit Strategien auseinander, die kulturelle Übersetzung dazu missbrauchen, Sinn zu verkürzen, zu verschleiern und in die Irre zu führen. Die Konferenz beginnt mit einer öffentlichen Lesung der Schriftstellerin und Photokünstlerin Valerie Fritsch.

© Juliane Fink
© Juliane Fink

Auf Übersetzung angewiesen zu sein, bedeutet, in der Kommunikation auf Dritte zu vertrauen – und Vertrauen kann missbraucht werden. Postkoloniale Studien haben zuerst darauf verwiesen, wie tendenziöse Übersetzung Feindbilder aufbaut, als Waffe eingesetzt wird und dadurch Herrschaftsverhältnisse zementiert. Die Frage nach der Schattenseite des Übersetzens geht jedoch weit über die postkoloniale Situation hinaus.

Die Jahreskonferenz des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte (IKT) der ÖAW befasst sich heuer mit „The Dark Side of Translation“. Sie analysiert eine Praxis, bei der Übersetzung nicht der unmissverständlichen Kommunikation über Kulturgrenzen hinweg dient. Teilnehmer/innen werden aus Philosophie, Übersetzungswissenschaften, Literaturtheorie, Ecocriticism, Game Studies, Geschichte und Politikwissenschaft erwartet.

Zu Beginn der Jahreskonferenz lädt das IKT zu eine öffentlichen Lesung der Schriftstellerin und Photokünstlerin Valerie Fritsch ein.

Weitere Informationen

Informationen

 

Termin:
11. bis 13. Oktober 2017
Lesung: 11. Oktober 2017, 18:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Theatersaal
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien

Kontakt:
Mag. Juliane Fink 
Tel: +43 1 51581-3310 
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte (IKT) der ÖAW

 

 

 

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