25.03.2019

ÖAW-KONFERENZ STELLT UN-AGENDA 2030 AUF DEN PRÜFSTAND

Wie können die von den Vereinten Nationen definierten Nachhaltigkeitsziele erreicht werden – und welche Rolle spielen dabei Wissenschaft und Medien? Darüber diskutieren internationale Expert/innen am 4. und 5. April an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien.

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Der Klimawandel ist für die Menschheit längst Realität geworden: Immer längere und heißere Sommer, ausbleibende Ernten, Klimaflüchtlinge und vermehrte Extremwetterereignisse sind nur einige der ersten, weltweit zu beobachtenden, schwerwiegenden Folgen. Um Antworten auf diese drängende Herausforderung zu finden, haben die Vereinten Nationen Ende 2015 insgesamt 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung verabschiedet. Im Fokus stehen dabei neben dem Klimaschutz auch die Bekämpfung von Armut und die Verbesserung von Bildungschancen. Die Zeit läuft: Bis zum Jahr 2030 sollen diese Nachhaltigkeitsziele erreicht sein.

Eine Konferenz der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) stellt die sogenannte „Agenda 2030“ nun auf den Prüfstand. Unter dem Titel „Global Sustainable Development Goals in a Mediatized World” geht es am 4. und 5. April 2019 bei den öffentlich zugänglichen Vorträgen und Diskussionen darum, welche Hürden für eine Umsetzung der Ziele noch überwunden werden müssen, welche wissenschaftlichen und technischen Innovationen dafür notwendig sind und wie ein gesellschaftlicher Wandel zu einem nachhaltigeren Lebensstil im Zeitalter von Onlinemedien und Social Media bei den Menschen ankommen kann.

Wie die Welt nachhaltiger werden kann

Auf Einladung der ÖAW-Mitglieder Simone Gingrich (Soziale Ökologie), Matthias Karmasin (Kommunikationswissenschaften), Wolfgang Lutz (Demographie) und Verena Winiwarter (Umweltgeschichte) sind Expert/innen aus der ganzen Welt in Wien zu Gast. Sie befassen sich zum Beispiel mit der Frage, wie Landwirtschaft nachhaltiger wird, wie man Solar- und Windenergie effizienter nutzen kann, was sich am Zugang zu Gesundheitsleistungen in Afrika verbessern lässt und welche Chancen die „Netzwerkgesellschaft“ für die Vermittlung von Nachhaltigkeit eröffnet.

Podiumsdiskussion und Ausstellung

Den Abschluss der Veranstaltung bildet am 5. April um 17 Uhr eine Podiumsdiskussion, bei der unter anderem Statistik Austria-Direktor Konrad Pesendorfer, Karl Kienzl vom Umweltbundesamt, Umweltsoziologin Marina Fischer-Kowalski und UNESCO-Experte Riel Miller Bilanz ziehen.

Die Konferenz wird begleitet von der Ausstellung „Human Nature. The Art of Sustainability“, die in der Aula der ÖAW Werke der Künstler/innen und Wissenschaftler/innen Anna Artaker und Uwe Sleytr zeigt. Im barocken Festsaal der Akademie ist zudem ein von Wiener Schüler/innen aus hunderten Plastikflaschen angefertigter Wal zu sehen, der auf den zunehmenden Plastikmüll in den Ozeanen aufmerksam machen will.

 

Termin und Ort

Internationales Symposium „Global Sustainable Development Goals in a Mediatized World“
Datum: Donnerstag, 4. April und Freitag, 5. April 2019, jeweils ab 9 Uhr
Ort: Österreichische Akademie der Wissenschaften, Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien

Das Programm und Abstracts der Vorträge sind auf der Konferenzwebsite zu finden:

www.oeaw.ac.at/sustainable-development2019


Einen Einblick in die Themen der Konferenz geben die Organisator/innen Simone Gingrich, Matthias Karmasin, Wolfgang Lutz und Verena Winiwarter in Kurzvideos auf dem YouTube-Kanal der ÖAW.

Konferenzvideos auf YouTube


Die Konferenz ist öffentlich und kostenfrei zugänglich. Konferenzsprache ist Englisch.
Um unverbindliche Anmeldung wird gebeten unter:

www.oeaw.ac.at/sustainable-development2019/registration
 

Rückfragehinweis

Sven Hartwig
Leiter Öffentlichkeit & Kommunikation
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2, 1010 Wien
T +43 1 51581-1331
sven.hartwig(at)oeaw.ac.at

 


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