22.05.2018

Neue Ideen sind stets willkommen

Mit der Übergabe ihrer Dekrete wurden 29 neu gewählte Mitglieder feierlich in die ÖAW aufgenommen.

Führende Wissenschaftler/innen aus sieben Ländern und mit unterschiedlichen Forschungsgebieten, wie Medizintechnik, Völkerrecht, Quantenphysik, Technikfolgen-Abschätzung, Human-Robot Interaction, Biomathematik oder Zeitgeschichte, wurden am 18. Mai 2018 feierlich als neue Mitglieder in die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) aufgenommen.

International und vielfältig

„Unser oberstes Kriterium bei der Auswahl war die wissenschaftlichen Exzellenz“, sagte ÖAW-Vizepräsident Michael Alram in seiner Begrüßungsrede vor den neuen Mitgliedern. „Ein Kriterium, das Sie alle nachweislich in hohem Maße erfüllen.“ 

Auch die hohe Internationalität und Fächervielfalt wurde von Alram betont, der sich überzeugt zeigte, dass dadurch der Disziplinen übergreifende Dialog und der Austausch über die Grenzen von Ländern hinweg weiter befördert werden. „Ihre Ideen, Ihre Initiativen werden uns stets willkommen sein“, ermutigte Alram die „Neuen“ aktiv an der Gestaltung der Akademie mitzuwirken und sie durch innovative Ideen zu bereichern.

Einmal im Jahr nimmt die ÖAW neue Mitglieder in ihren Reihen auf. Maßgeblich für die Wahl sind die erbrachte wissenschaftliche Leistung und das wissenschaftliche Ansehen der Wissenschaftler/innen. Auch die Ausgewogenheit der Fachrichtungen und die Steigerung des Frauenanteils werden berücksichtigt. Bei der diesjährigen Wahlsitzung am 20. April 2018 wurden 16 herausragende Forscherinnen und 13 exzellente Forscher in die Akademie aufgenommen. Zahlreiche von ihnen waren auch bei der feierlichen Verleihung der Aufnahmedekrete zugegen.

Wissenschaftliche Ideenschmiede

Die Mitglieder der ÖAW verstehen sich als interdisziplinäre Gemeinschaft im Dienst von Wissenschaft und Gesellschaft. Aufgrund ihrer multidisziplinären, überinstitutionellen und internationalen Zusammensetzung haben die Mitglieder der ÖAW einen breiten Überblick über die nationalen und internationalen Entwicklungen an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Ihre Expertise macht sie zugleich zu einer wissenschaftlichen Ideenschmiede. Damit tragen sie entscheidend zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgabe der ÖAW bei, „die Wissenschaft in jeder Hinsicht zu fördern“.