24.05.2013

Merkur, Venus, Erde, Mars, …

Eröffnung des Planetengartens am IWF Graz

Am Freitag, 24. Mai 2013, wird am Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ein Planetengarten eröffnet, der mit Unterstützung zahlreicher Firmen errichtet wurde. Zur Einstimmung gibt es zwei Vorträge über Planeten innerhalb und außerhalb unseres Sonnensystems.

Der Planetengarten wurde in Eigenregie und durch erfolgreiches Sponsoring von IWF-Mitarbeiter Christoph Kürbisch vor dem Institutsgebäude errichtet. „Ich arbeite nun schon fast 25 Jahre in der Weltraumforschung und bin noch immer von den unendlichen Weiten des Universums beeindruckt“, schwärmt Kürbisch. „Diese Begeisterung war meine Motivation für die Realisierung der Idee, auch allen Grazer/innen die riesigen Dimensionen unseres Sonnensystems zu veranschaulichen.“ Das Sonnensystem ist maßstabsgerecht so dargestellt, dass es an der Westfront des Institutsgebäudes Platz findet. Bei den Planeten entsprechen 2 cm 10000 km, bei den Abständen der Planeten zueinander 3 m etwa 1 Mrd. km. „Herzlich bedanken möchte ich bei allen beteiligten Firmen*, die meinen Traum wahr werden haben lassen.“

Bereits ab 15 Uhr werden im Rahmen eines Einstein-Junior-Familiennachmittages, der in Kooperation mit dem Kinderbüro veranstaltet wird, rund 30 Kinder und deren Eltern die Gelegenheit haben, mehr über die Planeten unseres Sonnensystems zu erfahren. Ab 17 Uhr ist dann die Öffentlichkeit zu zwei Vorträgen und der anschließenden Eröffnung des Planetengartens eingeladen. Details sind dem Programm zu entnehmen.

„Der Kontakt zum Forschernachwuchs ist uns am IWF sehr wichtig. Wir wollen die Faszination des Weltraums an junge Besucher weitergeben und so den natürlichen Forscherdrang und das technische Interesse fördern“, erklärt IWF-Direktor Wolfgang Baumjohann. „Es freut mich ganz besonders, dass wir nun neben den Führungen durch unsere Labors mit dem Planetengarten eine weitere Attraktion anzubieten haben, die auch außerhalb der Bürozeiten von jedermann besucht und bestaunt werden kann.“



Beteiligte Firmen:

Alpenländische Schilderfabrik, Feldmann Metall- und Schmiedekunst GmbH, Gänsweider Metalltechnik GmbH, Kellner & Kunz AG, Notariat Hartberg, Schwab Bau GmbH, Zultner GmbH & Co KG


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